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Warum sind die
von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfohlenen Mengen an
Vitaminen so extrem niedrig? An den DGE-Werten
orientieren sich diverse Regelungen wie z.B. das Arzneimittelgesetz, von
dem jeder Verbraucher direkt betroffen ist. Dies ist z.B. der Grund, warum man
in Deutschland kein hochdosiertes Multivitamimpräparat kaufen kann.
Die DGE definiert einen Minimalbedarf, der mit optimaler
Gesundheitsvorsorge nichts zu tun hat. Die Vitamin/Mineral
Zufuhrempfehlungen verschiedener Staaten unterscheiden sich teilweise um
das bis zu 20-fache. Die Definition des Vitaminmangels ist völlig
veraltet, da sie sich an dem Wissen über Vitamine der 40er und 50er Jahre
des letzten Jahrhunderts orientiert. Langzeitfolgen von Vitaminmangel und
vorbeugende Aspekte werden von der DGE bei der Festlegung der
"Optimalzufuhr" bedauerlicherweise außer Acht gelassen.
Kann man die empfohlenen Mengen an Vitaminen/Mineralien über eine gesunde
Ernährung aufnehmen? Leider NEIN! Selbst wenn Sie die empfohlenen
5-6 Obst- oder Gemüsemahlzeiten jeden Tag strikt einhalten, bekommen sie
nicht die Mengen bestimmter Vitamine/Mineralien, die Sie für ein optimale
Gesundheitsvorsorge benötigen. Hauptgrund hierfür ist der mittlerweile zu geringe
Vitamingehalt unserer Lebensmittel. Durch lange Transportwege,
UV-Strahlen, lange Lagerzeiten, künstliche Bestrahlung, Vitaminmordende
Zubereitungsarten etc. enthält das, was heutzutage auf unserem Esstisch
steht, nur noch einen Bruchteil der Vitamine und Mineralien, die noch vor
50 Jahren enthalten waren. Nichtsdestotrotz sollten Sie natürlich
versuchen, möglich viel frisches Obst und Gemüse zu essen, möglichst aus
ökologischem Anbau. Vielleicht ist ja sogar ein Bauer in Ihrer Nähe, der
seine Produkte direkt vom Hof verkauft, so umgehen Sie viele der o.g.
Nährstoff-Vernichtungs-Methoden.
Welche wissenschaftlichen Studien gibt es als Beleg für den Bedarf an
Vitamin- und Mineralstoffpräparaten? Es gibt hunderte Studien aus
der ganzen Welt als Beleg. Hier nur ein sehr kleiner Ausschnitt: - Der Schweizerische
Ernährungsbericht aus dem Jahr 1998 stellt fest, daß "mit fortschreitender
Globalisierung der Lebensmittelmärkte Nährstoffdefizite entstehen können".
Im gleichen Bericht wird eine ungenügende Deckung bei mehreren
lebenswichtigen Nährstoffen festgestellt (u.a. Vitamine B1, B2, B6, D
sowie Jod und Kalzium). - Die bayerische Verzehrstudie von 1997 stellte eine
flächendeckende Unterversorgung bei Flur, Jod, Zink und Ballaststoffen
fest. Außerdem fehle es vielen Menschen an den Vitaminen A, C, D und E.
- Selbst die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), deren sehr geringe
Empfehlungen Basis für die in Deutschland erhältlichen minimaldosierten
Vitamin/Mineral-Präparate sind stellt "Nährstoffdefizite bei einzelnen
Bevölkerungsgruppen" fest. Diese Aussage alleine kann man als
Bankrotterklärung der Politik der DGE in den letzten Jahren ansehen.
- Amerikanische Studien zufolge gelten sogar viele Babys und Säuglinge als
"mangelernährt". - Die biritsche "Boyd Orr" Studie ergab gravierende
Auswirkungen eines frühen Ernährungsmangels. Wer schon als Kind zu wenig
Vitamine und andere Nährstoffe zu sich nimmt, hat ein deutlich höheres
Risiko später an Krebs zu erkranken. - Holländische Studien (Rotterdamm
Studie) haben gezeigt, dass z.B. Vitamin C und E in der Lage sind, das
Alzheimer Risiko zu senken. - Von 1985 bis 1989 nahmen 23.000 repräsentativ
ausgewählte Verbraucher an der nationalen deutschen Verzehrstudie (VERA)
teil. Ergebnisse u.a.: 49% der Frauen (19-35 Jahre) litten unter Vitamin C
Mangel, 66% an Vitamin B12 Mangel, 99% an Folsäure Mangel, 76% an Vitamin
B6 Mangel. Diese Liste lässt sich beliebig fortführen!
Welche Vitamine sollte man
im Rahmen einer ATKINS DIÄT einnehmen?
Die so genannte "Atkins Diät" zeichnet sich
dadurch aus, daß der amerikanische Arzt Dr. Atikins in seinen Büchern den
völligen Verzicht auf Kohlenhydraten propagiert. Hierzu gehören auch
bestimmte Gemüsesorten, die lebenswichtige Vitamine liefern. Anstelle von
Kohlenhydraten kann Fleisch in jeder Form und unbegrenzter Menge gegessen
werden. Da Fleisch aber nur geringe Mengen an lebenswichtigen Vitaminen
enthält ist es wichtig, sich über Multi-Vitamin Präparate (die weder
Kohlenhydrate noch Kalorien enthalten) ausreichend mit Vitaminen zu
versorgen. Dr. Atkins weist in seinen Büchern ausdrücklich auf diese
Tatsache hin.
Können Vitamin/Mineral
Nahrungsergänzungen eine
gesunde Ernährung ersetzen? Kurzfristig vielleicht, langfristig
aber nein! Wer wirklich
dauerhaft gesund und fit sein möchte, der sollte sich nicht nur auf
Nahrungsergänzungsmittel verlassen. Zu einer gesunden ausgewogenen
Ernährung gibt es keine Alternative. In Obst und Gemüse sind viele Stoffe
enthalten, die lebenswichtig, aber nicht in Nahrungsergänzungsmitteln
enthalten sind.
Nahrungsergänzungsmittel haben die Aufgabe, dem Körper das zu geben, was
über die Nahrung nicht oder in zu geringen Mengen aufgenommen werden kann.
Wer glaubt, einen extrem ungesunden Lebensstil durch die Einnahme von
Nahrungsergänzungen rechtfertigen zu können ist auf dem Holzweg. Um ein
konkretes Beispiel zu nennen: Die Einnahme von hochdosiertem Vitamin C
kann die Folgen des Rauchens lindern. Dies ist aber kein Freibrief für
Raucher!
Können Vitamine/Mineralien
überdosiert werden? Grundsätzlich nicht! Eine Ausnahme bilden nur
die Vitamine A (Empfehlung: max. 2.300µg/Tag) und D (max. 10µg/Tag). Die
angegebenen Grenzwerte sollten nicht langfristig überschritten werden. Alle
anderen Vitamine können praktisch nicht überdosiert werden, da nicht
benötigte Mengen vom Körper einfach ausgeschieden werden. In den letzten
10 Jahren wurde in den USA kein einziger Fall einer Überdosierung von
wasserlöslichen Vitaminen bekannt.
Welche Krankheiten können
durch Vitamine/Mineralien vorgebeugt oder gemildert werden? Mit einer
klaren Aussage muss man hier (aus rechtlichen Gründen) vorsichtig sein, da
die vorbeugende Wirkung bestimmter Vitamine auf viele Krankheiten erwiesen
ist, bei machen Krankheiten aber noch nicht. Grundsätzlich kann ein
Vitaminmangel, da er schädlich für den Stoffwechsel des Menschen ist, so
ziemlich jede Krankheit auslösen/verschlimmern. Dies bedeutet im
Umkehrschluss, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen/Mineralien
die Fähigkeit des Körpers stärkt, sich gegen alle Arten von Krankheiten zu
wehren und somit die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man bis ins hohe Alter
gesund und munter leben kann. Eine ausreichend hohe Zufuhr an
Vitaminen/Mineralien ist damit aber kein Freibrief für eine ansonsten
ungesunde Lebensweise (Bewegungsmangel, Rauchen, starkes Übergewicht,
etc.)
Warum informiert mich mein Arzt nicht
über die positive Wirkung von Vitaminen/Mineralien? Leider führt
das Thema "Vitamine" im Medizinstudium der meisten Universitäten immer
noch ein Schattendasein. Aus diesem Grund hat die Ärztekammer einen
zertifizierten Fortbildungslehrgang "orthomolekulare Medizin" eingerichtet.
Des Weiteren
erhalten die meisten Ärzte einen Großteil aktueller Informationen zu
medizinischen Themen auf Kongressen, die von der Pharmaindustrie
finanziert werden. Da die Pharmaindustrie kein oder nur sehr geringes
Interesse an diesem Thema hat, wird es schlichtweg nicht behandelt.
Warum kann man
in Deutschland keine hochdosierten Vitamin/Mineral Ergänzungsmittel kaufen
und wenn doch, warum sind diese wesentlich teurer als im EU-Ausland? Deutschland bildet hier neben Österreich und der
Schweiz eine Ausnahme in Europa!!! Ob eine Nahrungsergänzungsmittel (z.B.
ein Multivitamin-Präparat) in Deutschland zugelassen wird oder nicht richtet
sich nach den Inhaltsstoffen und ihrer Dosierung. Die Dosierung von
Vitaminen/Mineral Präparaten richtet sich nach den Vorgaben der DGE
(Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Die DGE hat sehr geringe
Höchstmengen für Vitamine/Mineral Präparate festgelegt. Dies führt dazu,
dass höher dosierte Präparate als Medikament gelten und nur in Apotheken
verkauft werden dürfen. Beispiel: Enthält eine Kapsel 295mg Vitamin C
handelt es sich gesetztlich gesehen um ein Nahrungsergänzungsmittel. Bei
305mg pro Kapsel handelt es sich um ein Medikament. Medikamente müssen
aber diverse gesetzlich vorgeschriebene Tests durchlaufen, bevor Sie
verkauft werden dürfen (was bei "wirklichen" Medikamenten natürlich auch
Sinn macht). Da diese Tests viele Millionen Euro kosten und man mit
Vitamin/Mineral Präparaten nicht annähernd so viel Geld verdienen kann wie
mit Medikamenten verzichten die großen Pharmafirmen fast gänzlich auf die
Entwicklung solcher Produkte (die Zulassungskosten sind einfach zu hoch).
Die Produkte, die zugelassen sind, sind dementsprechend teuer und werden
nur in Apotheken verkauft. In den meisten anderen europäischen Ländern
sind die Höchstmengen wesentlich höher oder es gibt gar keine (Z.Zt. wird
eine Initiative auf E.U. Ebene zur Vereinheitlichung der Mengen vorbereitet). Daher können hier Nahrungsergänzungsmittel gleich welcher
Zusammensetzung völlig frei verkauf werden und das viel günstiger als in
Deutschland/Österreich/Schweiz. Machen Sie doch bei Ihrem nächsten Urlaub
im europäischen Ausland mal den Test.
Ist das
Benutzen von Nahrungsergänzungsmittel, die man in Deutschland nicht im
Laden kaufen kann, erlaubt? JA!!! Ein Produkt, dass in mindestens einem Land der
E.U. zugelassen ist, darf auch ohne Einschränkungen in Deutschland benutzt
werden.
Empfiehlt es
sich, Vitamin/Mineral Ergänzungsmittel in den USA zu bestellen? Wenn Sie solche Mittel in den USA bestellen, sollten Sie
folgendes bedenken: - Nahrungsergänzungsmittel, die in Deutschland/der
E.U.
nicht frei verkauft werden dürfen, werden am deutschen Zoll konfisziert,
zerstört oder auf Kosten des Bestellers in die USA zurückgeschickt. Da
fast immer per Kreditkarte im Voraus bezahlt werden muss, ist nicht nur
die bestellte Ware, sondern auch Ihr Geld futsch! - Oft dauert es viele
Wochen oder sogar Monate bis Sie Ihre Ware erhalten (wenn Waren auf dem
normalen Postweg verschickt werden). Wenn Ihr Paket per Paketdienst (UPS,
FedEx, etc.) verschickt wird, entstehen sehr hohe Lieferkosten, über die
Kunden meist nicht vorher aufgeklärt werden. - Im Falle einer
Reklamation entstehen hohe Kosten für die Rücksendung der Ware und eine
Reklamationsbearbeitung kann sich über Monate hinziehen.
Wie nimmt man Vitamin/Mineral Ergänzungsmittel am besten
ein? Grundsätzlich sollten Sie die Einnahmehinweise auf der
Packung
beachten. Die meisten Vitaminpräparate sollten zu den Mahlzeiten
eingenommen werden.
Wann macht sich
die Wirkung von Vitaminen bemerkbar? Die Wirkung von Vitaminen
stellt man nicht direkt fest, so wie dies z.B. bei vielen Medikamenten
der Fall ist. Bis Fehlsteuerungen im Stoffwechsel vollständig korrigiert
werden, kann
es einige Monate dauern. Eine bessere Knochendichte und eine Verringerung
der Arterienverkalkung kann Jahre dauern. Es ist daher wichtig, den Körper
immer mit ausreichend Vitaminen zu versorgen und nicht nur für einen
kurzen Zeitraum.
Ist das
Absetzen von Vitaminpräparaten gefährlich? NEIN! Sie können die
Einnahme von Vitaminpräparaten jederzeit aussetzen oder abbrechen. Es kommt nicht zu
Entzugserscheinungen. Ihr Immunsystem und Ihr Stoffwechsel werden aber
natürlich nicht mehr so gut funktionieren wie mit Hilfe des
Vitaminpräparats.
Können
Vitaminpräparate zusammen mit Medikamenten eingenommen werden? In
den allermeisten Fälle ja! Es sei denn auf dem Beipackzettel des
Medikaments steht ausdrücklich etwas anderes oder Ihr Arzt rät davon ab.
Im Zweifelsfall fragen Sie einfach Ihren Arzt.
Welche
empfehlenswerten Bücher gibt es zu diesem Thema? Siehe "Quellen" am
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Sie uns: info@feelgood-shop.com
Quellen: - BGVV -
Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin
- Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften - Richtlinie 2002/46/EG - Dr. Jackson Stockwell -
"Das Geheimnis eines langen und gesunden Lebens" - Dr. Ulrich Strunz/A.Jopp - "Die Vitamin Revolution" -
Klaus Oberbeil - "Fit durch Vitamine" - A. Jopp -
"Risikofaktor Vitaminmangel" |