99% aller Menschen leiden unter einer Unterversorgung

99% aller Menschen leiden unter einer Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralien - Teil 1


Ein Plädoyer für die Einnahme von zusätzlichen Vitaminen und Mineralien (von Dr. Jackson Stockwell)


Guten Tag, mein Name ist Dr. Jackson Stockwell. Ich moderiere zwei Radiosendungen pro Woche, bin Arzt und leite eine Klinik in Salt Lake City, Utah, USA. Heute werde ich über eines meiner größten Forschungsergebnisse zum Thema Gesundheit und Therapie  berichten. Meine Botschaft an Sie muss weiter getragen werden. Von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. Sie ist schon zu lange überfällig. In erster Linie möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie Ihr Leben krankheitsfrei und frei von Schmerzen führen können.

Es handelt sich hier NICHT um vage Ideen eines entdeckungsfreudigen Pioniers und auch nicht um ein esoterisch angehauchtes Konzept zur Bewusstseinskontrolle. Es handelt sich um ein Grundlagenkonzept, das Ihnen helfen soll, plötzlich auftretende Krankheitsattacken zu überstehen. Hören Sie gut zu, Sie könnten Ihr eigener Lebensretter werden.

Werden Sie Ihr eigener Lebensretter!

Als ich vor ca. 30 Jahren mit meiner Arbeit begann, war meine Überzeugung, dass Ärzte so gut wie alles bewirken können. Es gibt gegen jede Krankheit das richtige Medikament bzw. die Möglichkeit eines operativen Eingriffs, so dass im Prinzip niemand sterben muss. Wie naiv ich doch war! Denn bald schon lernte ich, dass dies nicht der Wahrheit entspricht.

Im Gegenteil. Ich musste mir eingestehen, dass häufig erst der Gang zum Arzt das Risiko krank zu werden erhöhte. Ich kam zu dem Schluss, dass unter bestimmten Umständen kein noch so fähiger Arzt helfen kann, sondern wir nur die Möglichkeit haben, die Kräfte zu mobilisieren, die unserem Körper eigen sind.

Am Beginn unseres Lebens steht die Bildung eines Nervensystems. Am achten Tag unserer Existenz setzt die Zellteilung ein. Es entwickeln sich Rückenmark und Stammhirn. Von diesem Zentrum aus werden im Laufe unseres Lebens wichtige Nervenbahnen zu unseren Organen geleitet. Wir selbst sind unser Nervensystem. Und wenn unser Nervensystem einwandfrei arbeitet funktioniert auch unser Körper einwandfrei. Das heißt, wir werden nicht krank.

Es ist die von Natur aus gegebene Aufgabe unseres Nervensystems, ein Höchstmaß an Wohlbefinden für uns zu bewirken und diesen guten Befindlichkeitsgrad zu bewahren. Zur Erfüllung dieser Aufgabe benötigt es Hilfe. Und genau das ist meine Aufgabe. Erkrankte Nervensysteme wieder in ihren natürlichen Zustand zu bringen. Ich zeige meinen Patienten, was sie ihrem Nervensystem an Nahrung geben müssen, um sich vor weiteren Krankheiten und Schmerzen zu schützen.

Der menschliche Körper arbeitet zu 90% nach einem einfachen Plan. Einige von Ihnen erinnern sich vielleicht an ein Experiment, das vor einigen Jahren in Arizona durchgeführt wurde. Und zwar in einem geschlossenen Raum, einer so genannten Biosphäre.

An diesem Experiment waren drei Paare beteiligt. Sie lebten zwei Jahre lang innerhalb dieser Biosphäre. Während dieser Zeit ernährten sich die Paare ausschließlich aus den Erträgen, die aus den nährstoffreichen Böden der Biosphäre stammten. Ihre Luft zum Atmen wurde gefiltert. Nach Ablauf der zwei Jahre mussten sie sich einer Reihe von medizinischen Tests unterziehen. Medizinische Computer wurden mit den Daten ihrer Blut- und Gewebeproben gefüttert. Das Ergebnis des Tests war, dass die drei Paare, würden sie fortan weiterhin in der Biosphäre leben, eine Lebenserwartung von 160 Jahren und mehr hätten.

Werden Sie 100 Jahre alt!

Wir lesen öfter in der Zeitung über Leute, die mehr als 100 Jahre alt geworden sind und sich bis zu ihrem Tode in einem guten gesundheitlichen Zustand befanden.

Uns sind auf der Erde mindestens fünf Kulturen bekannt, in denen Menschen eine Lebensdauer von 100 bis 120 Jahren haben. Sie sind rassisch, geographisch oder kulturell betrachtet sehr unterschiedlich. Dazu gehören die Russen Georgiens, die Einwohner Aserbeidschans, die Armenier und das Volk am nördlichen Ural. Sie alle werden weit mehr als 100 Jahre alt und die Männer sind auch nach ihrem 100. Lebensjahr noch voll zeugungsfähig. Weitere Gruppen sind ein kleines Volk im Osten von Pakistan und eine Gruppe in Westtibet. Darüber hinaus sind uns zwei Gruppen aus Südamerika bekannt.

Alle scheinen außer Langlebigkeit nichts gemeinsam zu haben. Und doch sind sie sich in einem Punkt gleich. Sie wurden aus unterschiedlichen religiösen Gründen von mächtigen Teilen der Gesellschaft ins Exil verbannt und auch hier liegen ihre Gemeinsamkeiten.

Jedes einzelne dieser Völker lebt abgelegen jeglicher Zivilisation weit oben in den Bergen. Sie leben nahe der Baumgrenze in dünner und sehr trockener Luft. Es regnet wenig. Die Luft, die sie atmen, weist nur einen Bruchteil des Verschmutzungsgrades unserer eigenen auf. Ihr Wasser bekommen sie von schmelzenden Gletschern. Da das Klima äußerst trocken ist, sind sie gezwungen ihre Felder zu bewässern. Ihr Trinkwasser, so wie das Wasser zum Bewässern ihrer Felder ist Gletscherwasser. Jeder von uns weiß, was ein Gletscherrutsch ist. Bei einem Rutsch bewegt sich der Gletscher ca. 10 Zentimeter pro Jahr und zermahlt dabei das Gestein unter sich. In den wärmeren Jahreszeiten, wenn der Gletscher bis zum Gestein schmilzt, führt das Gletscherwasser das gemahlene Felsgestein mit sich und so gelangt es auf die Äcker der dort ansässigen Bauern. Und natürlich benutzen die Bewohner dieses Wasser auch als Trinkwasser. Es hat eine weiße über gelbe bis blau-weiße Färbung und erscheint uns wie Milch. Es wird auch übrigens Gletschermilch genannt. Es beinhaltet ca. 35 bis 45% festen Kraps. Das sind Bodenbestandteile. Diese Bodenbestandteile lagern sich im Körper dieser Menschen ein. Sie finden sich im Ackerboden, der so eine ständige Erneuerung mit Mineralien erfährt. Die Menschen, die dort oben in den Bergen leben, haben alle notwendigen Nahrungsmittelzusätze von denen wir nur träumen können.

Mineralien - Der Grundstein des Lebens!

Ich habe früher schon erwähnt, dass ich meinen Patienten nach Instandsetzung ihres Nervensystems eine bestimmte Nervennahrung verordne. Ich gebe ihnen genau das Gleiche, das all die vorhin beschriebenen Kulturen zu sich nehmen: Mineralien. Sie bilden den Grundstein des Lebens.

Aus was glauben Sie im Wesentlichen zu bestehen? Aus was bestehen Sie neben Haar und Haut, neben Muskeln, Knochen, Sehnen, Bindegewebe und Organen? Was sind wir, wenn wir all das beiseite lassen? Ich sage Ihnen was wir sind: Erde, Dreck und Wasser. Wir bestehen zu 65% aus Wasser, zu 35% aus Mineralien. Es ist in der Tat Erde, zusammen gesetzt aus Mineralien und kleinsten Felsbestandteilen. Mineralien bilden physisch gesehen die Basiselemente, die wir vom Periodensystem aus der Chemiestunde kennen. Diese Elemente müssen in unserem Körper ständig erneuert werden. Jeder, der aus allen Poren schwitzt, verliert Unmengen an Mineralien.

Unter diesen körpereigenen Mineralien darf man sich keine in unserem Körper befindlichen Miniaturfelsstückchen vorstellen. Sie bilden unser Körpergewebe. Unsere Knochen z.B. sind eine Zusammensetzung aus Calcium und Phosphor. In der Tat ist von allen Mineralien Calcium in unserem Körper am häufigsten vertreten. Bei einem Calciummangel können eine ganze Reihe gesundheitlicher Probleme auf uns zukommen. Hat jemand von Ihnen Probleme mit der Lendenwirbelsäule? Wie viele von Ihnen haben schon gehört, Sie hätten Nierensteine, weil Sie zuviel Milch trinken oder zuviel Käse essen? Solche Aussagen sind schlichtweg falsch. Sie bekommen niemals Nierensteine weil Ihr Körper ein zuviel an Calcium aufweist, sondern im Gegenteil, weil es ihm an Calcium mangelt. Wenn Sie einen akuten Calciummangel haben, verfällt ihr Körper in einen Zustand lokalisierter oder universeller Osteoporose, d.h. Sie sind bedroht durch eine Verminderung von Knochengewebe. In solch einem Zustand beginnt der Körper den noch vorhandenen Vorrat an Calcium umzulagern, d.h. Calcium auf zu spüren, um die notwendigen Funktionen aufrecht zu erhalten.

Ich werde Ihnen sagen, warum Sie Nierensteine bekommen. Weil Ihre Niere der Ort ist, an dem Ihr Körper Calcium aus dem Blut resorbiert kurz bevor es mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden wird. Ihre Niere leistet unglaubliches. Sie filtert nicht nur den Harnstoff aus dem Blut, sondern sie resorbiert zusätzlich Mineralien bevor sie unseren Organismus verlassen. Wenn unser Körper von Osteoporose bedroht ist, hält die Niere so viel Calcium zurück wie sie kann. So kommt es zur Bildung von Steinchen, noch bevor das in der Niere angesammelte Calcium an den gesamten Körper weiter gegeben werden kann. Dieser Vorgang endet, sobald kein Calciummangel mehr besteht.

Ein Calciummangel kann zu folgenden Krankheiten führen: Osteoporose, Schlaflosigkeit, Herzprobleme, Bluthochdruck, Paradentose, Muskelzucken, Nervosität.

Ich möchte behaupten, dass jeder von Ihnen, der nicht irgendein Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt an Calciummangel leidet.

Ist Ihnen bekannt, wie viel Geld jedes Jahr zum Auskurieren von Krankheiten ausgegeben wird? Ich beziehe mich lediglich auf Krankheiten, die überhaupt NICHT auftreten müssten, nähme man jeden Tag eine geringe Menge Calcium zu sich. Diese unnötigen Ausgaben laufen nicht unbedingt über Ihre Krankenversicherungsprämie. Aber über Ihre Steuergelder, die zur Erhaltung des Gesundheitssystems aufgebracht werden müssen. Für wen ist es da? Für die Älteren in unserer Gesellschaft, denn diese leiden am meisten unter einem Mangel an Mineralien. Warum? Weil sie bereits in ihrem Leben den längsten Weg ohne geeignete Nahrungsergänzungen zurück gelegt haben.

Sie könnten verhungern!

Reden Sie sich bitte nicht ein, hochwertige Nahrungsmittel aus Ihrem Lebensmittelgeschäft zu beziehen. Sie können jeden Tag in den besten Nahrungsmittelabteilungen der besten Lebensmittelgeschäfte einkaufen und dennoch mangels Mineralien verhungern. Warum ist das so? Weil die Nahrungsmittel, die auf unseren Böden wachsen, keinen Nährwert mehr besitzen.

Vor über 60 Jahren veröffentlichte das Landwirtschaftsministerium der USA das Regierungsdokument 264. Dieses Dokument stellte eindeutig fest, dass 99% der amerikanischen Bevölkerung nicht die Mineralien zu sich nehmen, die sie benötigen. Es führt ebenso auf, dass Ackerboden und Weideland auf 15% des Wertes an Mineralien gesunken ist, den sie noch 100 Jahre zuvor hatte. Wenn dies für 1936 stimmte, um wie viel schlimmer ist es heutzutage? Was geschieht mit unserem Körper, wenn wir ihm nicht Mineralien zuführen, die er benötigt? Ich habe gerade die Auswirkungen von Calciumdefiziten aufgeführt.

Wie steht es mit Geburtsfehlern? Sie können auf Zinkmangel zurück gehen. Zink ist schon für den werdenden Menschen ein sehr wichtiges Mineral.

Ein Mangel an Zink kann bei dem Kind im Mutterleib zu folgenden Schäden führen: Mongolismus, Lippenspalte, Gaumenspalte, Hirndefekte, Schlitzaugen, mit Verwachsungen versehene Gelenke, Füße mit Schwimmzehen und Wirbelsäulenspaltung. Wenn Zink schon für ein Baby so wichtig ist, wie wichtig ist es dann erst für einen Erwachsenen?

Ein Zinkmangel kann hier folgendes auslösen: abnorme Essgelüste, Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Unfruchtbarkeit, schlechte Wundheilung, Dysfunktion des Immunsystems, geringes Wachstum, hohe Kindersterblichkeitsrate, verzögerte weibliche Reifung, Blutarmut, Haarausfall, Kraushaar, Diarrhöe, Wahnzustand, Depressionen, orale und periorale Dermatitis, akuter Gewichtsverlust, gutartige Prostatavergrößerungen, Magersucht, Bulimie, hormonale Unterfunktion der Keimdrüsen - reicht das? Unser Körper braucht Zink!!!

Was der Körper täglich braucht!

Unser Organismus braucht täglich folgende Nährstoffe: 60 Mineralien, 15 Vitamine, 12 wesentliche Aminosäuren und 3 wesentliche Fettsäuren. Das macht zusammen 90 Nahrungsnotwendigkeiten.

Ich mache hier keine Vorschläge. Ich spreche hier von unbedingt zwingenden Notwendigkeiten. Ungefähr 10 Krankheitszustände gehen auf den Mangel an jeweils einem der oben aufgeführten 90 Nährstoffe zurück. Dies bedeutet, dass 900 Krankheiten umgangen werden könnten, wenn wir unseren Organismus in die Lage versetzten, sich selbst zu wehren. Denken Sie einmal daran, was dies für unsere Kinder bedeuten könnte. Sie würden vollkommen anders als wir heran wachsen. Wie gesund und intelligent sie sein könnten, wären sie jeden Tag mit all den  90 Nährstoffen versorgt, die unser Körper braucht. Wie würde sich die Welt verändern, wenn sich allmählich eine Krankheit nach der anderen in Nichts auflöste.

Wie entstehen Krankheiten? Werden sie wirklich von Viren oder Bakterien ausgelöst, oder gehen sie auf geschwächtes menschliches Gewebe zurück?

Leiden wir an einem akuten Nährstoffmangel, so kann unser Organismus nicht ordnungsgemäß funktionieren. Er ist geschwächt. Und in diesem Zustand Nahrung bzw. Angriffsfläche für Viren und Bakterien.

Ein Abstrich im Rachenraum würde bei jedem von Ihnen die Existenz von Streptobazillen bzw. Streptokokken als natürliche Bewohner der Schleimhaut nachweisen. Dennoch haben wahrscheinlich die wenigsten von Ihnen eine Rachenentzündung. Warum? Die Antwort liegt auf der Hand. Weil die körpereigene Abwehr in den meisten Fällen stärker ist als die Vermehrungskraft des Streptobazillus und das Körpergewebe noch zu intakt ist, um einen geeigneten Nährboden für ihn zu bieten.

Viren und Bakterien greifen niemals erfolgreich gesundes Gewebe an! Haben es nie getan und werden es nie tun. Sie vermehren sich nur in erkranktem Gewebe. Sie sind die kleinsten natürlichen Aasfresser. Ihre Nahrung ist ausschließlich nicht gesundes Gewebe.

Die Mediziner Pasteur und Bernard haben im vorigen Jahrhundert einen lange unentschiedenen Streit ausgefochten. Es ging um die Frage, was den größeren Einfluss auf den Krankheitsverlauf habe: Saat oder Boden, Keim oder Gewebe. Pasteur war davon überzeugt, Keime seien als Krankheitsauslöser anzusehen. Bernard meinte, dafür sei krankes Gewebe verantwortlich. Der Streit der Mediziner zog sich über Jahre hin. Und erst auf dem Sterbebett räumte Pasteur ein, dass Bernard recht habe. Wie kam er zu diesem Schluss?

Er hat herausgefunden, dass Menschen aus den alten Regionen, die weit oben in den Bergen lebten und so das Nährstoff reiche Wasser als Trinkwasser benutzten , womit sie auch ihre Äcker bewässerten, einen äußerst guten Gesundheitszustand hatten. Hingegen wurden diejenigen, die tiefer gelegene Felder bewirtschafteten und deren Äcker und Weideland einen kaum nennenswerten Mineralstoffgehalt beinhalteten, ständig von Krankheiten heim gesucht.

Er machte auch ebenso die Erfahrung, dass Bauern, deren Äcker im Tal regelmäßig überschwemmt wurden, noch relativ gesund waren. Wurden die Äcker überflutet, so wurde der Boden gleichzeitig mit den Nährstoffen angereichert, die ihm verloren gegangen waren. Ein Grund dafür, dass Weizen aus Ägypten schon im Altertum den Ruf hatte, der beste zu sein. Man baute ihn vor allem im Nildelta an. Ackerland, das damals vor dem Bau des Assuan-Staudamms ständig überschwemmt war.

Mit der Bodenbeschaffenheit hängt auch die große Abwanderung der amerikanischen Bevölkerung Richtung Westen zusammen. Die Menschen orientierten sich nicht nach Westen im Zuge einer allgemeinen Expansionswelle, sondern weil ihr Ackerland in 7 bis 10 Jahren verbraucht war. Und Mutter und Vater langsam wieder Schwindsucht bekamen. So wurde zu der Zeit Tuberkulose genannt. Die Kinder hatten regelmäßig Lungenentzündung und Hautprobleme. Die Mütter wurden von Kindern mit Geburtsschäden entbunden. Geschah dies, wusste man, es war an der Zeit weiter zu ziehen, um sich mineralhaltiges Ackerland zu suchen.

Kinder mit Geburtsschäden sind heutzutage kaum noch zu zählen. Die WHO hat vor einigen Jahren eine Studie über die 33 höchst industrialisierten Nationen der Welt durchgeführt. Und das hinsichtlich mehrerer Gesundheitskategorien. Was die Lebensdauer angeht, belegen die USA Rang 17. In 16 Nationen leben die Menschen demnach länger als in den USA. Bezüglich der Überlebensrate von Kindern im ersten Lebensjahr stehen die USA an 23. Stelle. 22 Länder ermöglichen ihren Neugeborenen bessere Chancen das erste Jahr zu überstehen, als die USA.

Was nun Gewebeerkrankungen angeht so belegen die Vereinigten Staaten den allerletzten Rang. Warum ist dies so? Weil die Amerikaner ein besonders hohes Defizit an Mineralien haben.

Schon vor Jahren hat das Ministerium für Ackerbau und Viehwirtschaft Farmern den Rat gegeben, ihr Schlachtvieh von vornherein gegen Krankheiten wie Alzheimer, rheumatische Arthritis, Diabetes, Verschluss der Herzkranzgefäße und Herzmuskelerkrankungen versichern zu lassen, um nicht in kurzer Zeit vor dem Ruin zu stehen. Vor etwa 50 Jahren begannen viele Farmer zu begreifen, dass Mineralzusätze im Tierfutter ihre Tiere vor Krankheiten bewahren. Bis zu dem Zeitpunkt sah man allerorts Schafe mit solchen Gedächtnisproblemen, dass sie zu fressen vergaßen. Von Diabetes geplagte Pferden, die ins Koma fielen und starben, Schweine mit so ausgeprägter Osteoporose, dass ihre Hinterläufe während der Begattungsprozedur in zwei Hälften zerbrachen. Das war an der Tagesordnung.

Später lernten die Rancher ihr Vieh so gut wie krankheitsfrei aufzuziehen. Sie reicherten das Viehfutter mit Vitaminen und Mineralien an. Kennen Sie die Anzahl der Kinder, die in den USA mit Geburtsschäden zur Welt kommen. Das Verhältnis ist 1 zu 5.000. Beim Vieh ist das Verhältnis 1 zu 500.000, also 100mal kleiner. Der Grund ist folgender: Das Hundefutter, das  z.B. von der Hills Company hergestellt wird, ist mit 40 Mineralien versetzt. Das Futter für Labortiere enthält in der Regel bis zu 28 Mineralstoffzusätze. Nun gehen Sie doch mal in ein Geschäft in Ihrer Nachbarschaft und lesen Sie sich die Inhaltsstoffe auf einer Dose mit Babynahrung durch. Sie werden nicht eine einzige Dose finden, auf der mehr als 12 Mineralien aufgelistet sind. Das ist mehr als Besorgnis erregend.

Wann haben Sie das letzte Mal einen kranken Hund gesehen? Um ein krankes Kind zu sehen, müssen Sie sich nur einmal während der Pause auf einem Schulhof umsehen. Sie finden die ganze Bandbreite. Kinder die husten, keuchen, schniefen, schreien. Schon lange vor dem Erwachsen werden sind sie prädestiniert für Krankheit und Degeneration. Manche der Kinder mögen äußerlich gesund aussehen. Sie tragen oft andere Probleme in sich, haben Konzentrationsstörungen oder sind hyperaktiv oder sind beides. Wenn wir daran denken, unseren Kindern durch geeignete Nahrungsergänzungen eine gesündere Zukunft zu bieten, dürfen wir auch nicht vergessen, unsere werdenden Mütter ausreichend mit Vitaminen und Mineralien zu versorgen.

Ich habe zur Zeit eine schwangere Patientin mit Cephalem Infekt. Ich bat sie, mir beim nächsten Besuch das Präparat zu zeigen, das sie auf Anraten ihres Geburtshelfers als pränatale Vorsorge nimmt. Es beinhaltete 4 Mineralien und, um der Lächerlichkeit die Krone auf zu setzen, war auf einer Packungsseite zu lesen: Dieses Präparat erhalten Sie ausschließlich auf Rezept. Ich machte ihr klar, dass ihr Verhalten leichtsinnig sei und auch für ihr Baby gefährlich werden könnte.

Zum Thema Ernährung während der Schwangerschaft soll ihr der Gynäkologe den Rat gegeben haben, nur immer möglichst viel Gemüse zu essen. Wären alle unsere medizinischen Fachkräfte so ignorant, würde die Anzahl der Kinder mit Geburtsfehlern noch mehr steigen.

Ich habe es abgelehnt eine Patientin zu behandeln, die sich dagegen sträubte, ihre Nahrung mit Mineralien anzureichern. Ich möchte nicht und ich werde nicht verantwortlich sein für das, was mit dieser Patientin geschieht.

Wissen Sie, warum die meisten Kinder, die krank zur Welt kommen, Kinder von Spätgebärenden sind oder von Müttern, die bereits mehrere Kinder zur Welt gebracht haben?

Die Erklärung ist, dass der Körper zum Zeitpunkt der letzten Geburt bereits ein extrem hohes Defizit an Mineralien und Vitaminen aufwies. Sie konnten ihrem letzten Kind keine guten Startchancen bieten. Es hatte von Anfang an nicht die Nährstoffe, die es gebraucht hätte.

Wenn Ihnen Ihr Arzt beim nächsten Besuch sagt, dass Vitamine und Mineralien als Nahrungsergänzungen nicht so wichtig sind, fragen sie ihn dann mal, warum er diese Schwangeren verschreibt und geben Sie ihm den Rat, Farmern und Ranchern zu erzählen, Vitamine hätten keinen Stellenwert. Er soll dann abwarten, was diese dazu sagen.

Empfinden Sie von Zeit zu Zeit extrem ausgeprägte Nahrungsgelüste? Haben Sie schon einmal eine Schwangere erlebt, die mitten in der Nacht aufwacht und völlig verrückt nach Gurken, Paprika, Pistazien, Eis, usw. ist? Wenn Sie das schon einmal von Ihrer Ehefrau gehört haben, so hat in Wirklichkeit das Unterbewusstsein Ihrer Frau zu Ihnen gesprochen. Es hat sich in diesem Fall verselbständigt und aufgezeigt, dass der Körper der Schwangeren an einem akuten Nährstoffmangel leidet. Ihre Frau wurde von ihrem Innersten gezwungen, sich die Nährstoffe zu beschaffen, die sie zu diesem Zeitpunkt benötigte.

Wir alle besitzen System regulierende Kräfte. Eine Art Streitmacht, die uns im günstigsten Fall schützt. Ist dieses System gestört, so treten Fehler auf, die sich an uns oder unseren Babys manifestieren. Man muss nicht unbedingt schwanger sein, um Nahrungsgelüste zu haben. Verspürt jemand von Ihnen Hunger nach Schokolade, Zucker, Koffein, Alkohol oder sogar nach Erde? Wenn ja, dann leiden Sie unter dem sogenannten Picard-Syndrom.

Das sind abnorme Essgelüste, die verstärkt bei Schwangeren aber auch bei psychisch kranken Menschen auftreten. Der Fall ist der gleiche, wie bei einer schwangeren Frau. Ihr Unterbewusstsein signalisiert Ihnen: MANGEL und drängt Sie zum Ausgleich dieses Mangels. So wird das eine oder andere Nahrungsmittel ungebremst verschlungen.

Die Nährstoffkiller!

Leider kann Ihr Unterbewusstsein nicht in Worten mit Ihnen kommunizieren. Es sendet Ihnen Signale über Gefühle aus und zwingt Sie so dazu, Ihren Nährstoffmangel auszugleichen. Durch Alkohol, Koffein, weißen Zucker oder Schokolade werden Ihrem Körper noch mehr Nährstoffe entzogen. Das gerade ist die heimtückische Wirkung von Alkohol oder Nikotin. Sie entziehen Ihrem Körper Mineralien und treiben Sie im gleichen Atemzug dazu noch mehr zu trinken und noch schneller zur nächsten Zigarette zu greifen.

Wie bin ich zu dieser Erkenntnis gekommen? Ich habe eine große Anzahl von Patienten, die sowohl trinken als auch rauchen und sich dennoch bester Gesundheit erfreuen. Der Grund dafür ist, dass diese Patienten sich schon seit Jahrzehnten ihre Nahrung mit Vitaminen und Mineralien anreichern, um gesund zu bleiben.
 
Dies soll aber bitte kein Freibrief für Raucher und Alkoholiker sein. Ich möchte damit nur sagen, dass die Haupt-Todesursachen bei Rauchern und Alkoholikern nicht die Zigarette und nicht das Glas Bier waren, sondern dass Nikotin und Alkohol den natürlichen Nährstoffhaushalt stören. Menschen, die rauchen oder Alkohol trinken sind um ein vielfaches anfälliger für Krankheiten als andere.

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