9 Dinge Ayurveda

Heute möchten wir Sie auf eine mehr als 5000 Jahre alte Lehre aufmerksam machen, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Gemeint ist: Ayurveda.
Während ayurvedische Massagen oder ayurvedische Tees den meisten ein Begriff sein dürfte, beinhaltet das System Ayurveda viel mehr um Körper, Psyche und Seele in Einklang zu bringen.

Doch lassen Sie uns vorne beginnen:

Was ist Ayurveda?

Der Name entstammt dem Sanskrit und setzt sich zusammen aus „ayus“, was Leben bedeutet und „veda“, Wissen im Sinne einer allumfassenden Weisheit.
Dieses „Wissen vom Leben“ und damit das Bewusstsein über die individuelle Beschaffenheit des eigenen Körpers, der Psyche und der Seele ermöglicht, dass wir unser Potenzial voll ausschöpfen können und in direktem Austausch mit der Natur stehen.
Ayurveda verfolgt dabei einen multimodalen Ansatz der Gesundheit: Gesundheit (swastha) bedeutet „in sich selbst verwurzelt“ und wird beeinflusst durch Ernährung, Atmung, Bewegung, Lebensstil, Schlaf, Entspannung, positive Gedanken und Gefühle, erfüllende Beziehungen und Tätigkeiten sowie spirituelle Praxis.

Das Gleichgewicht der Doshas

Ein entscheidender Begriff im Ayurveda ist DOSHA und bezeichnet die drei verschiedenen Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha. Sie verleihen dem Menschen seine individuelle Konstitution und sie regulieren seine körperliche und geistige Funktion. Jeder Mensch wird danach mit einer ihm eigenen Konstitution, d.h. einer nur ihm eigenen Mischung der drei Doshas geboren.

Die 3 Doshas können ins Ungleichgewicht geraten. Dies führt dann mit der Zeit zu Beschwerden, die zwar unterschiedliche Erscheinungsformen haben können, aber von ihren Eigenschaften her auf die Dosha-Störung zurückgeführt werden können. Daher wird bei ayurvedischen Nahrungsergänzungen die Wirkung auf die Doshas beschrieben und nicht die Wirkung auf bestimmte Organe oder Symptome.

Agni und Ama

Sehr wichtig sind im Ayurveda auch der Begriff des Verdauungsfeuers (Agni) und der Körperschlacken (Ama). Nur bei einer guten Verdauung (nicht zu schwach, aber auch nicht zu stark) ist ein Mensch gesund und fühlt sich gut.

Das Verdauungsfeuer Agni verbrennt das Essen und wandelt die Bestandteile erst in Plasma, Blut, Muskel, Fett, Knochen, Mark um. Der Gegenspieler ist Ama, der Toxine im Körper symbolisiert, also unverdaute oder nicht vollständig verstoffwechselte Stoffe, die nicht ausgeschieden werden können.

Die 6 Geschmacksrichtungen

Als letzte Komponente im ayurvedischen System betrachten wir die Geschmacksrichtungen:

süß (Madhura) steht für Freude und Zufriedenheit, sauer (Amla) für einen wachen Geist und scharfe Sinne, salzig (Lavana) für starke Nerven, scharf (Katu) für einen offenen Geist und Sinne, bitter (Tikta) hat reinigende Eigenschaften und zusammenziehend bzw. herb (Kashaya) kühlende und energiefördernde Eigenschaften.

Bei übermäßigem Genuss können die positiven Effekte aber auch ins Negative umschlagen, je nachdem, wie viel der eigenen Konstitution entspricht.

Nahrungsergänzungsmittel als Teil der ganzheitlichen Lehre

Nachdem wir die grundlegende Terminologie und den ayurvedischen Ansatz besprochen haben, können wir folgend nun auf die 9 wichtigsten Nahrungsergänzungen im Ayurveda eingehen. Dabei sei noch schnell gesagt, dass es im Ayurveda keine „Einwände“ gegenüber der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gibt, diese sogar zu einer ganzheitlichen ayurvedischen Anwendung dazu gehören.

ashwaghanda

Ashwagandha

Ashwagandha (auch Schlafbeere) ist eine Art aus der Familie der Nachtschattengewächse und wird bis zu 2m hoch, hat ovale Blätter und rötliche ballonartige Blüten. Der Anbau ist vor allem in den westlichen Gebieten Indiens weit verbreitet. In der ayurvedischen Lehre nimmt sie einen ähnlichen Platz ein wie Ginseng in der traditionellen chinesischen Lehre. Ashwagandha ist eine Pflanze von sattvischer Natur, d.h. sie nährt Geist und Körper. Ashwagandha besitzt einen bitteren, süßen und scharfen Geschmack und wirkt Vata und Kapha reduzierend.

> Bestellen Sie jetzt Ashwagandha

.

  

triphala

Triphala

Die ayurvedischen Schriften sind voll des Lobes über diese Nahrungsergänzung, die aus den drei Früchten Haritaki, Bibhitaki und Amalaki besteht. Sie ist berühmteste Kombination in der ayurvedischen Lehre, denn sie ergibt ein sehr wirkungsvolles „Rasayana“. Triphala ist ein wirksames Mittel um überschüssiges Amla auszugleichen. Obwohl die drei Bestandteile bereits einzelne sehr gute Effekte erzielen können, verstärkt die Kombination diese noch. Die Besonderheit von Triphala ist, dass es auf alle 3 Doshas ausgleichend wirkt.

> Bestellen Sie jetzt Triphala

.

  

forskolin

Forskolin

In der ayurvedische Lehre wird Forskolin bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt. Allerdings ist die Pflanze zuletzt aus anderen Gründen in den Fokus der Massen gerückt. Wir möchten hier aber die Bedeutung von Forskolin im ayurvedischen System betrachten. Ursprünglich von den trockenen, sonnigen Hängen Indiens und des Himalayas ist "Coleus Forskohlii" inzwischen weltweit durch den Inhaltsstoff „Forskolin“ bekannt. Es ist ein faszinierender natürlicher Stoff der Gruppe der "Terpene", die in der Natur weit verbreitet sind und den ätherischen Ölen zugeordnet werden. Forskolin kommt in vielen Pflanzen vor, vor allem aber in der Wurzel der "indischen Buntnessel". Obwohl es auf alle 3 Doshas besänftigend wirkt ist es besonders für Kapha und Vata zu empfehlen. Sein Geschmack ist dabei scharf. Ihm wird leicht trockene und erhitzende Eigenschaften zugesprochen.

> Bestellen Sie jetzt Forskolin

  

guggulu

Guggulu

Guggulu ist ein wichtiges im Ayurveda verwendetes Harz und wir als „kleine Schwester des Weihrauchs“ bezeichnet. Guggulu ist das Harz der Mukul-Myrrhe und wird durch Einschneiden des Stammes gewonnen. Guggulu findet weite Verwendung nicht nur in der Traditionellen Indischen Lehre Ayurveda. Die Mukul-Myrrhe findet ihre Verbreitung vom nördlichen Afrika bis Zentralasien. Am meisten wird die Pflanze in Indien angebaut. Der Baum ist vergleichsweise klein im Wuchs und erreicht eine Höhe von etwa 2 Metern. Guggulu wird im Ayurveda so gut wie nie alleine, sondern stets in Verbindung mit weiteren Kräutern und Gewürzen angewendet. Deswegen ist die Guggulu Nahrungsergänzung von Ayusense eine Mischung aus Guggulu und Triphala, was der bekanntesten Guggulu Mischung entspricht. Guggulu hat einen bitteren, scharf-herben Geschmack und kann alle 3 Doshas besänftigen.

> Bestellen Sie jetzt Guggulu

  

Shatavari

Shatavari

Der wilde Spargel ist das zentrale Nahrungsergänzungsmittel für die Frau im Ayurveda. Der Name “Shatavari” bedeutet so viel wie „die, die 100 Männer besitzt“. Worauf dies ein Hinweis ist, können Sie sich vermutlich denken... Shatavari (Asparagus racemosus) ist ein kletternder, dorniger, kleiner Busch mit einem aus vielen Wurzeln bestehenden Wurzelstock. Im Ayurveda werden diese dicken, länglichen Wurzeln von Shatavari getrocknet und weiterverarbeitet. Wild findet man Shatavari in den tropischen und subtropischen Regionen Indiens. Vereinzelt auch in der Himalaya-Region bis zu einer Höhe von 1500 Metern. Shatavari-Wurzeln stärken und nähren die Körpergewebe. Sie wirken gleichermaßen stärkend und besänftigend. Dabei wirkt es Vata und Pitta ausgleichen und besitzt einen süßen, bitteren Geschmack.

> Bestellen Sie jetzt Shatavari

  

Guduchi

Guduchi

Guduchi wirde auch als “göttlicher Nektar” (Amrita) bezeichnet, was einen Bezug auf die göttliche Herkunft der Pflanze liefert, die der Überlieferung nach vor dem Altern bewahren und auf ewig jung halten soll. Die Rankenpflanze, die sich um Bäume herumwindet, besitzt große herzförmige Blätter. Dabei erreicht sie eine beeindruckende Wuchshöhe und bildet meterlange dünne Luftwurzeln aus. Guduchi reduziert alle drei Doshas und hat einen bitteren, herben Geschmack.

> Bestellen Sie jetzt Guduchi

  

amla

Amalaki

Die Früchte des Amalaki sind blaßgelb, mit vereinzelten dunklen Flecken, kugelförmig, fleischig mit einer dunklen, vertikalen Furche. Der Geschmack der indischen Stachelbeere ist sauer und adstringierend, gefolgt von einem feinen süßen Geschmack. Amalaki ist eine in den Tropen weit verbreitete Heilpflanze. Denn das in der Frucht enthaltene natürliche Vitamin C zeichnet sich durch eine hervorragende Bioverfügbarkeit aus. Im Ayurveda ist die indische Stachelbeeres das wichtigste Rasayana (Supernahrungsmittel) und besitzt kühlende Eigenschaften die vor allem im Sommer genutzt werden. Amalaki gilt als Pitta ausgleichend, stimuliert aber gleichzeitig das Verdauungsfeuer Agni.

> Bestellen Sie jetzt Amalaki

  

Arjuna

Arjuna

Arjuna ist ein in Indien beheimateter, prächtiger, bis zu 26 Meter hochragender Baum mit weißer Rinde. In der indischen Mythologie heißt es, dass die Götter den Baum auf die Erde brachten, als Arjuna, der Held der Bhagavad Gita, emotionale Stärke benötigte, um gegen seine Verwandten in den Kampf zu ziehen. Da es ihm offensichtlich half, dachten sich die Götter, dass auch Normalsterbliche von den guten Eigenschaften dieser Pflanze profitieren sollten. Das rötliche Pulver der Innenschicht des Arjunabaums enthält 34% Calciumcarbonat, 16% Tannin-Gerbstoffe, 9% andere Calciumsalze, Magnesium, organische Säuren und pflanzliche Farbstoffe. Arjuna wirkt Pitta und Kapha beruhigend und hat einen scharfen Geschmack. Seine Eigenschaften sind herb, leicht, trocken und kühlend.

> Bestellen Sie jetzt Arjuna

  

Neem

Nimba

Der Niembaum, auch Niem, Neem oder Nimba genannt, ist im Ayurveda das wichtigste Mittel, wenn es um jegliche Probleme mit der Haut geht. Der Niembaum ist ein 8 bis 10 m hoher Baum mit dicker Rinde, die das bittere Harz Margosin enthält. Er ist in Indien und Pakistan in sommertrockenen Laubwäldern heimisch, wurde mittlerweile aber in fast allen subtropischen und tropischen Klimazonen eingebürgert. Die viele positive Effekte von Nimba beruht auf einem ganzen Inhaltsstoff-Cocktail. 20 Inhaltsstoffe sind heute bekannt, weitere 80 hingegen noch weitgehend unerforscht. Bekannt ist aber die ausgleichende Wirkung auf überschüssiges Pita und Kapha. Es hat einen bitten, herben Geschmack und kühlende, leichte und trockene Eigenschaften.

> Bestellen Sie jetzt Nimba