Transparenz liegt uns am Herzen. Und das Vertrauen unserer Kunden.

Jede Kaufentscheidung ist auch eine Vertrauenssache. Doch Vertrauen muss man sich verdienen – mit Offenheit, Klarheit und Zuverlässigkeit. Deshalb steht Transparenz für Feelgood Shop an oberster Stelle.

 

Uns liegt die Gesundheit und Lebensqualität unserer Kunden am Herzen. All die Menschen, denen wir mit unseren Produkten helfen, haben den berechtigten Anspruch auf eine lückenlose und nachvollziehbare Information über unsere Nahrungsergänzungsmittel. Diesen Anspruch erfüllen wir – und das bedeutend umfangreicher als die meisten Anbieter. Wir weisen nämlich alle Inhaltsstoffe aus, auch die, die man gesetzlich nicht ausweisen muss. Denn wir wollen 100%-ige Transparenz für unsere Kunden.

 

Die meisten sagen nicht alles. Wir schon.

Zu den verpflichtenden Angaben gehören u.a. Nahrungsmittelallergene (14 Gruppen), Süßungsmittel oder Stoffe, die für bestimmte Personengruppen relevant bzw. schädlich sein könnten (z.B. bei Aspartam = enthält eine Phenylalaninquelle).

Hier hört's bei den meisten Unternehmen auch schon auf mit der Transparenz ...

Viele Mitbewerber, aber auch große Lebensmittelhersteller, deklarieren ihre eingesetzten "Zusatzstoffe" nicht! Ausgenutzt wird folgender rechtliche Passus:

 

Das muss nicht gekennzeichnet werden

Die Kennzeichnungspflicht trifft nur die Lebensmittelzusatzstoffe, die im Endprodukt noch eine technologische Wirkung haben – ist diese nicht mehr vorhanden, gelten die Substanzen als technische Hilfsstoffe, die nicht aufgeführt werden müssen. Das bedeutet unter anderem, dass auch Trägerstoffe bzw. Lösungsmittel für andere Zusatzstoffe, Aromen oder Enzyme selbst dann nicht gekennzeichnet werden müssen, wenn sie grundsätzlich rechtlich als Lebensmittelzusatzstoff gelten.

 

Da Hilfs- und Zusatzstoffe keine Funktion im Körper haben, müssen sie nicht deklariert werden müssen. Wir tun's trotzdem. Damit unsere Kunden in wirklich jeder Hinsicht informiert sind.

An dieser Stelle möchten wir gern über zwei Hilfsstoffe ausführlich informieren: Magnesiumstearat und Polysorbat. Bei den beiden gibt es nämlich einiges richtigzustellen ...

 

Magnesiumstearat – Mythos und Wahrheit

"Magnesiumstearat ist schädlich fürs Immunsystem", "Magnesiumstearat hat Nebenwirkungen", "Magnesiumstearat hemmt die Aufnahme von Nährstoffen" sind typische Aussagen, die im Netz kursieren und die öffentliche Meinung beeinflussen. Wir möchten an dieser Stelle aufklären, was wirklich dran ist an den Mythen und Märchen, die sich um Magnesiumstearat ranken. Alles begann vor ein paar Jahren mit einem Interwiew und mit (weißen?) Mäusen ...

Es war 2009 als Dr. Dietrich Klinghardt (Arzt und Wissenschaftler) zum Thema Fließ- und Füllstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln interviewt wurde. In dieser Zeit erfuhr er gerade von Ergebnissen der Studie "Stearinsäure und Zellen von Mäusen". Beunruhigte Experten rieten zur Vorsicht mit Magnesiumstearat – so auch Dr. Dietrich Klinghardt im besagten Interview.

Was die meisten nicht wissen: Dr. Klinghardt hat 2013 seine Zweifel gegenüber Magnesiumstearat selbst zurückgezogen und öffentlich revidiert:

 

 

Kundenmeinung

"Warum ich glaube, dass Magnesiumstearat sicher ist." Von Dietrich Klinghardt, MD, PhD

"Zu der Zeit, als Dr. Joseph Mercola mich interviewte, hatte ich eine Studie gesehen, die zeigte, dass Stearinsäure bei Mäusen T-Zellen aufbauen und somit schädigend sein kann. Dies war eine interessante Studie, aber es war in vitro und mit Mäusen. Menschliche Zellen aber haben ein Enzym ("Delta Desaturase"), das Stearinsäure in Ölsäure umwandelt – ein einfach ungesättigtes Fett, das gut verträglich und wertvoll für die Gesundheit ist. Ich bin kein Biochemiker oder Immunologe, also habe ich vor Jahren nicht verstanden bzw. wusste nicht, dass Menschen Stearinsäure sicher und effektiv umwandeln können. Nachdem ich nun die wissenschaftliche Literatur eingehender gelesen habe, habe ich keine Bedenken mehr bezüglich der Stearinsäure und der T-Zell-Funktion beim Menschen. Darüber hinaus zeigt meine Überprüfung der Ernährungsdaten, dass Stearinsäure in vielen gesunden Lebensmitteln reichlich vorhanden ist ..." Ein bisschen erinnert die ganze Sache an den Spinat-und-Eisen-Mythos: Eine falsche Aussage – und die "stille Post" geht um die Welt. So war es Gustav von Bunge, der 1890 die These in die Welt setzte, Spinat hätte einen besonders hohen Eisengehalt. Allerdings bezog sich der Wert von 35 mg Eisen auf 100 g getrocknetem Spinatpulver – und lag damit mehr als 10-mal höher als der Eisengehalt von frischem Spinat. Wenigstens hat dieser Fehler den Spinat (im Gegensatz zum Magnesiumstearat) besser gemacht, als er ist – und nicht schlechter.

 

Magnesiumstearat und die Mäuse-Studie

Die Studie, die immer wieder im Zusammenhang mit Magnesiumstearat auftaucht, lautet: "Molecular basis for the immunosuppressive action of stearic acid on T cells".

Wer diese Studie als Argument gegen Magnesiumstearat verwendet, hat sie wahrscheinlich gar nicht gelesen. Denn:

 

1. geht es nicht um Magnesiumstearat, sondern um “stearic acid”, also um reine Stearinsäure.

 

2. wurde die Studie in vitro durchgeführt: T-Zellen von Mäusen wurden isoliert, auf eine Petrischale gesetzt und in Stearinsäure getaucht. Es wurde beobachtet, dass T-Zellen die gesättigte Fettsäure im Übermaß in ihre Zellmembran einbauten, wodurch die Stabilität der Membran kollabierte. Dieses Experiment lässt sich in keinster Weise auf unsere Ernährung übertragen.

 

3. erfolgte das Experiment nicht Zellen von Menschen, sondern von Mäusen. Doch Mäuse können Stearinsäure nicht aufspalten – ihnen fehlt das nötige Enzym. Menschliche Zellen dagegen verfügen über das Enzym "Delta Desaturase", mit dem sie Stearinsäure in Ölsäure umwandeln können. Ölsäure ist zum Beispiel bekannt aus Olivenöl: eine einfach ungesättigte Fettsäure. Das heißt, selbst wenn wir unsere Zellen in Stearinsäure baden würden, könnten menschliche Zellen diese umwandeln und so ihre Membranfunktion aufrecht erhalten.

 

Wer also keine Angst vor Olivenöl hat, muss auch keine Angst vor Stearinsäure aus Magnesiumstearat haben. Kurzum: Die angeführte Studie ist – sowohl für Stearinsäure aus Lebensmitteln, als auch für Magnesiumstearat – vollkommen irrelevant.

 

Magnesiumstearat und die Tafelkreide

Zu den unbegründeten Behauptungen einiger Kritiker gehört, dass es sich bei Magnesiumstearat um gewöhnliche Tafelkreide handeln würde. Das ist chemisch betrachtet unmöglich. Tafelkreide wurde früher hauptsächlich aus Naturkalk (Calcit) hergestellt und als Calciumcarbonat (CaCO3) bezeichnet – heute wird für Kreide oft Gips oder Calciumsulfat (CaSO4·2H2O) verwendet. Beide Formen unterscheiden sich stark von Magnesiumstearat.

 

Magnesiumstearat und der Biofilm im Darm

Jetzt wird es kurios: Viele Magnesiumstearat-Gegner argumentieren mit einem dünnen, schleimartigen, ekligen Biofilm, der sich über die Darmschleimhaut legen soll, sobald man Magnesiumstearat zu sich nimmt. Um das zu veranschaulichen, gibt es ein Video auf Youtube, in dem jemand mit Gläsern, Essig, Backpulver und Magnesiumstearat hantiert (und natürlich wird ganz nebenbei auf das eigene Produkt gezoomt). Am Ende des Experiments entsteht eine Ablagerung auf dem Gemisch … hm. Was das mit dem menschlichen Verdauungstrakt zu tun hat? Man könnte genauso gut auch Öl auf Wasser schütten und sich wundern, warum das Öl an der Oberfläche schwimmt.

 

Es gibt keinerlei Forschung, die die Bildung eines Biofilms aufgrund von Magnesiumstearat im menschlichen Verdauungstrakt vermuten lässt oder gar beweisen könnte. Die Behauptung, dass Magnesiumstearat dem Darm schadet, ist ohne jegliche Basis schlichtweg an den Haaren herbei gezogen.

 

Magnesiumstearat und die Aufnahme von Nährstoffen

Angeblich soll Magnesiumstearat Nährstoffe "verkleben" und damit ihre Bioverfügbarkeit hemmen. Dieser Vorwurf beruht erneut auf einer Studie, in der Menschen wieder nicht im Spiel waren: Hier beobachtete man, dass sich Tabletten mit Magnesiumstearat, in einer künstlich hergestellten Magensäure, langsamer auflösen.

 

1. Die Geschwindigkeit sagt nichts darüber aus, wie viel von einem Nährstoff aufgenommen wird.

 

2. Andere Studien widerlegen, dass durch Magnesiumstearat die Bioverfügbarkeit leidet. Es hat keine Auswirkungen auf die Gesamt-Bioverfügbarkeit – der Beweis dafür waren übrigens Blutproben von echten Menschen.

 

Magnesiumstearat sichert seit 40 Jahren die Qualität von Produkten

Seit mehr als 40 Jahren wird Magnesiumstearat (auch bekannt als Magnesiumsalz) bei der Herstellung von Lebensmitteln, pharmazeutischen Tabletten und Kapseln verwendet. Es handelt sich dabei um ein Salz, das zu 4 % aus Magnesium und zu 96 % aus Stearinsäure besteht. Die Stearinsäure kommt in recht großen Mengen in Lebensmitteln wie Salami, Vollmilchschokolade, Camembert und Kokosöl vor. Es wird auf der Verpackung mit der Abkürzung E572 gekennzeichnet. Wenn dieser Inhaltsstoff genannt wird, handelt es sich daher um Magnesiumstearat.

 

In einigen Nahrungsergänzungsmitteln ist Magnesiumstearat sinnvollerweise enthalten – dann aber nur in sehr geringen Mengen enthalten (meist weniger als ein Prozent des Endprodukts). Es wird verwendet, um die Zusammenstellung unterschiedlichster Nährstoffe in exakter Menge (!) zu ermöglichen und ein Verkleben sowie andere Komplikationen zu vermeiden. Denn der Kunde soll sicher sein, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, dessen Mengenangabe exakt stimmt – und nicht nur ungefähr.

 

Fazit: Unbedenklicher Füllstoff der Lebensmittelindustrie

Laut derzeitigem Stand der Forschung ist Magnesiumstearat vollkommen unbedenklich – genauso unbedenklich wie Kokosnussöl oder Olivenöl. Angst um die eigene Gesundheit muss daher niemand durch die Einnahme von Magnesiumstearat haben.

 

Polysorbat – und das Märchen vom bösen Stoff

Polysorbat ist eine Verbindung aus Zuckeralkohol (Sorbitol) und einer ungesättigten Fettsäure (Ölsäure) – ein sogenannter Emulgator. Emulgatoren sind notwendige Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der sogenannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren. Polysorbat kommt in vielen Lebensmitteln vor, z.B. in Eiscreme, Desserts, Kekse, Kuchen, Mayonnaise, Saucen oder Suppen vorkommt. Auch in Kosmetika und Arzneimitteln sind emulgatoren wichtig. Deutsche Behörden, die EU und die WHO (Weltgesundheitsorganisation) stufen Polysorbat als unbedenklich ein.

 

Für die Verwendung von Polysorbat in Lebensmitteln liegen langjährige Erfahrungen vor, die eine gesundheitliche Unbedenklichkeit der empfohlenen Aufnahmemengen belegen. 2015 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Polysorbate einer umfassenden Sicherheitsbewertung unterzogen: Es finden sich keinerlei Hinweise auf genotoxische oder krebserregende Eigenschaften.

 

Warum also wird Polysorbat so kontrovers diskutiert? Auch hier muss man den Auslöser kennen – und der ist (wieder einmal) eine Studie mit Mäusen: 2015 wurde in einer Zeitschrift publiziert, dass Polysorbat bei Mäusen Störungen in der Darmflora, Darmentzündungen und Gewichtszunahme verursacht (12 Mäusen wurde 12 Wochen lang Polysorbat ins Trinkwasser gemischt).

 

Dazu gibt es zwei Dinge anzumerken:

 

1. Mäusen fehlen lebenswichtige Gene für den Botenstoff "Interleukin-10" und für den "Toll-like-Receptor", die vor einer Abwehrschwäche im Magen-Darm-Trakt schützen. Menschen besitzen aber diese Gene. Die Arbeitsgruppe der Studie warnt sogar vor Rückschlüssen auf die menschliche Darmflora, u.a. heißt es: "Sowohl Darmflora als auch Ernährung unterscheiden sich bei Mäusen und Menschen drastisch". Seitdem wurden auch keine neuen Erkenntnisse zu Polysorbat geliefert, die diese Ergebnisse unterstützen. Was aber in die Öffentlichkeit hängen bleibt, ist die trügerische Schlagzeile, dass "Polysorbat schlecht für den Darm ist". Man vergleicht also Äpfel mit Birnen verglichen – und wundert sich, warum Äpfel nicht nach Birne schmecken.

 

2. Den Mäusen wurde eine überproportional hohe Menge an Polysorbat zugeführt. Wollte man diesen Effekt auf den Menschen übertragen, so müsste sich ein erwachsener Mensch ausschließlich von industriellem Speiseeis ernähren um die entsprechende Menge aufzunehmen! Deshalb ist dieser Versuch nicht einfach 1:1 auf den Menschen zu übertragen.

Und noch eines ist grundsätzlich zu bedenken: Nimmt man von einem Stoff eine große Menge zu sich – und es entstehen dadurch Schäden –, heißt es noch lange nicht, dass kleine Mengen auch entsprechend Schäden verursachen. Ein Beispiel? Trinkwasser. Trinkt der Mensch 12 bis 15 Liter Wasser am Tag, kann dies tödlich sein. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen …

 

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser. Umfassende Information ist am besten.

Mit anderen Worten: Glauben Sie nicht jeder Schlagzeile, die Sie auf Facebook, Twitter oder beim Friseur lesen. Auch Aussagen von Unternehmen, Instituten und Behörden sollten Sie ruhig gegenchecken, um sich ein umfassendes Bild zu machen.

Wir tun dies auch. Weil es unser Job ist. Oft stecken monate- oder jahrelange Recherchen, Forschungsarbeiten, Tests und Studien dahinter, bevor wir überhaupt erwägen, ein Produkt in unser Angebot zu nehmen. Und erst, wenn wir zu 100% überzeugt sind, bieten wir es unseren Kunden an. Inklusive 100%-iger Transparenz.

Und sollte mal eine Information benötigt werden, die auf die Schnelle nicht auf unserer Website zu finden ist, stehen unsere Fachberaterinnen und Fachberater (u.a. Dipl.-Oecotrophologen und Drogisten) telefonisch und per E-Mail gern zur Verfügung.