Wie Sie Ihre Darmflora unterstützen

Sie möchten Ihren Darm wieder ins Gleichgewicht bringen und eine Darmsanierung durchführen? Aber wie sinnvoll ist eine Darmreinigung eigentlich, wie funktioniert sie und was darf man bei einer Darmsanierung essen? In diesem Artikel finden Sie es heraus!

Lesezeit: 03:27 Minuten

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine Darmsanierung?
  2. Warum macht man eine Darmsanierung?
  3. Anleitung für die Darmsanierung
Darmsanierung

1. Was ist eine Darmsanierung

Der Darm gilt als Sitz der Gesundheit – immerhin spielt er für unser Immunsystem eine wichtige Rolle. Und jeder, der schon einmal einen Magen-Darm-Infekt hatte, weiß: Funktioniert die Verdauung nicht richtig, wirkt sich das auf die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden aus. Entscheidend dafür, dass unser Darm gesund ist, ist eine intakte Darmflora.

Die nützlichen Mikroorganismen, die im Dickdarm leben, müssen in ausreichender Menge und Vielfalt vorhanden sein – denn sie sind wichtig zum Aufspalten der Nährstoffe, zur körpereigenen Produktion von Vitaminen und für den Abtransport von Giftstoffen. Sinn der Darmsanierung ist es, das mikrobakterielle Gleichgewicht der Bakterien im Darm zu erhalten oder wiederherzustellen.

2. Warum macht man eine Darmsanierung?

Eine Darmsanierung kommt ins Spiel, wenn das Gleichgewicht dieser Bakterien gestört wurde – zum Beispiel nach der Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Antibiotika. Auch bei Entzündungen im Darm oder einem Darmpilz wird eine solche Kur vorgenommen. Dabei werden die Darmbakterien gezielt gestärkt, um damit die Verdauung zu verbessern, die körpereigene Abwehr zu stärken oder auch Gewicht zu verlieren.

Und wie lange dauert es, den Darm zu sanieren? Das ist individuell sehr unterschiedlich. Die meisten Menschen führen eine Darmsanierung über ein bis zwei Wochen durch. Bei längeren Darmkuren, wenn Sie unter Vorerkrankungen leiden, schwanger sind oder stillen sollten Sie einen Arzt hinzuziehen.

3. Anleitung für die Darmsanierung

Mit sanften Hausmitteln können Sie eine Darmreinigung und Darmsanierung zuhause durchführen. Und so gehen Sie dabei am besten vor:

  • Darmreinigung: Zum Start der Darmsanierung können Sie eine Darmreinigung mit Glaubersalz oder Rizinusöl durchführen – so wird der Darm gründlich entleert. Um die Verdauung zu unterstützen und den reinigenden Effekt während der Kur aufrecht zu erhalten, eignen sich gemahlene Flohsamenschalen sehr gut1.
  • Darmaufbau: Um die Darmflora aufzubauen sollten Sie probiotische Lebensmittel zu sich nehmen. Dazu gehören Joghurt, Quark, Kefir und fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut. Noch konzentrierter sind die nützlichen Bakterien in Kapseln mit Probiotika enthalten, beispielsweise in PROBIOLIFE Probiotika.
  • Hausmittel gegen Pilze: Sanfte Hausmittel wie Apfelessig und Kokosöl sollen eine Wirkung gegen schädliche Bakterien und Hefepilze im Darm haben2. Sie können zur Unterstützung verwendet werden.
  • Ernährung: Achten Sie während der Darmsanierung auf eine leichte und ausgewogene Ernährung. Alkohol, Kaffee, Softdrinks, Zucker und verarbeitete Lebensmittel sind tabu. Auch Präbiotika sollten in der Ernährung enthalten sein: Diese Ballaststoffe dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Präbiotika sind beispielsweise in Artischocke, Chicorée, Zwiebeln, Bananen und Vollkornprodukten enthalten3.
  • Lebensstil: Während der Darmsanierung sollten Sie unbedingt viel trinken und moderat Sport treiben. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu viel Stress haben und gönnen Sie sich ausreichend Schlaf.

Fazit: Darmsanierung zuhause durchführen

Mit sanften Hausmitteln, unterstützenden Nahrungsergänzungsmitteln und einer angepassten Ernährung können Sie Ihren Darm reinigen und eine Darmsanierung durchführen, um die hilfreichen Darmbakterien zu unterstützen. Im Zweifel sollten Sie die Darmsanierung zuvor mit Ihrem Arzt besprechen – so sind Sie auf der sicheren Seite.

Quellen:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2007/daz-29-2007/indische-flohsamenschalen-mehr-als-laxanzien

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_58262788/darmpilz-pilze-im-verdauungstrakt-diese-symptome-deuten-darauf-hin.html

https://www.netdoktor.de/ernaehrung/praebiotika/