PMS-Beschwerden: Was wirklich hilft

Gehören Sie auch zu den Frauen, die vor jeder Regelblutung unter Schmerzen, Krämpfen, Stimmungsschwankungen oder Kreislaufproblemen leiden? PMS-Beschwerden können für Betroffene sehr belastend sein – und werden häufig unterschätzt. Wie entsteht das Prämenstruelle Syndrom und was kann man gegen PMS-Beschwerden tun? Antworten darauf finden Sie hier!

Inhaltsverzeichnis

    1. Was versteht man unter PMS-Beschwerden?
    2. Typische PMS-Beschwerden
    3. Ursachen des Prämenstruellen Syndroms
    4. Verlauf des Prämenstruellen Syndroms
    5. Behandlung von PMS-Beschwerden
    6. Nahrungsergänzungsmittel gegen PMS
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1. Was versteht man unter PMS-Beschwerden?

PMS ist die Abkürzung für Prämenstruelles Syndrom. Damit werden verschiedene Beschwerden zusammengefasst, die bei Frauen regelmäßig vor dem Einsetzen der Monatsblutung auftreten können. Die Symptome können dabei bereits zwei Wochen vor der Periode einsetzen. In vielen Fällen treten sie aber auch erst wenige Tage vor der Blutung auf. Die Probleme können in den ersten ein bis zwei Tagen der Periode noch anhalten, verschwinden dann aber schnell wieder.

Schätzungen zufolge leiden 80 Prozent der Frauen, die menstruieren, unter Beschwerden vor ihrer Monatsblutung1. Die konkreten Symptome und ihre Ausprägung können dabei aber individuell sehr unterschiedlich sein. Leider wird PMS oft verharmlost, dabei kann es für Frauen einen hohen Leidensdruck bedeuten und sie in ihrem Alltag erheblich beeinträchtigen. Mittlerweile findet aber ein Umdenken statt und PMS-Beschwerden rücken immer mehr in den Fokus der medizinischen Forschung.

2. Typische PMS-Beschwerden

Frauen können sowohl an körperlichen als auch an psychischen PMS-Beschwerden leiden. Das Krankheitsbild kann dabei sehr vielfältig sein. Insgesamt gibt es über 150 verschiedene Symptome, die zum Komplex der PMS-Beschwerden zählen. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

Diese tritt häufig ein, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder die Darmflora durch die Gabe von Antibiotika gestört wurde. Auch eine stark zuckerhaltige Ernährung kann den Hefepilz im Darm begünstigen, da sich der Pilz von Zucker ernährt. So kann sich der Pilz ausbreiten und die nützlichen Darmbakterien weiter verdrängen. Diese können ihre wichtigen Aufgaben im Organismus nicht mehr richtig erfüllen. Das kann sich auf die Verdauung und auf andere Bereiche auswirken – zum Beispiel unsere Abwehrkräfte.

  • Krämpfe und Schmerzen im Unterleib
  • Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Blähungen
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kreislaufprobleme
  • Stimmungsschwankungen
  • Gereiztheit und Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Hautunreinheiten
  • Wassereinlagerungen

Sind die psychischen Beschwerden besonders stark ausgeprägt, spricht man auch von PMDS (Prämenstruelle dysphorische Störung). Bei Frauen, die von PMDS-Beschwerden betroffen sind, kann es zu einer deutlichen Einschränkung der Leistungsfähigkeit und des beruflichen sowie sozialen Lebens kommen. PMS-Beschwerden hören erst nach den Wechseljahren vollständig auf, wenn Frauen keine Regelblutung mehr bekommen. Mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten können die Symptome jedoch gelindert werden..

3. Ursachen des Prämenstruellen Syndroms

Dass es PMS-Beschwerden gibt, ist unbestritten – die genauen Ursachen sind jedoch nicht ausreichend erforscht. Wissenschaftler vermuten, dass hormonelle Schwankungen während des Zyklus – insbesondere der Östrogene und des Progesterons – zum Teil dafür verantwortlich sind. Es scheint auch Risikofaktoren zu geben, die das Auftreten der Symptome wahrscheinlicher machen oder die Beschwerden verstärken können. Zu diesen Risikofaktoren gehören eine familiäre Vorbelastung, Stress, falsche Ernährung und eine ungesunde Lebensweise.

Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass viele Frauen, die unter PMS-Beschwerden leiden, einen niedrigen Serotonin-Spiegel haben. In welchem Zusammenhang diese Beobachtung steht, muss jedoch noch weiter erforscht werden. Die Therapie mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) konnte Studien zufolge jedoch Erfolge erzielen2. Allerdings haben diese Medikamente relativ häufig Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit oder Schlaflosigkeit.

4. Verlauf des Prämenstruellen Syndroms

PMS-Beschwerden zeigen sich nur in der zweiten Hälfte des Zyklus, also nach dem Eisprung. Typischerweise beginnen die Symptome zehn bis 14 Tage vor der Periode, sie können jedoch auch erst später einsetzen. Meist werden sie stärker, je näher die Monatsblutung rückt. An den letzten Tagen vor der Menstruation sind sie häufig am schlimmsten und verschwinden am ersten oder zweiten Tag der Blutung von allein wieder. Beobachtungen zufolge sind vor allem Frauen jenseits der 30 Jahre von PMS-Beschwerden betroffen.

5. Behandlung von PMS-Beschwerden

Bei PMS handelt es sich nicht um eine klassische Erkrankung, die man mit einer Therapie heilen kann. Die komplexen Beschwerden werden vermutlich durch hormonelle Schwankungen ausgelöst und in der Regel symptomatisch behandelt. So können Schmerzmittel und entkrampfende Medikamente gegen die Bauch- und Kopfschmerzen eingesetzt werden.

Bei schweren psychischen Verstimmungen können eine Psychotherapie oder Antidepressiva verschrieben werden. Letztere haben jedoch häufig starke Nebenwirkungen. Oft ist es hilfreich, wenn Betroffene ein Beschwerde- und Zyklustagebuch führen. Das erlaubt Rückschlüsse darauf, in welcher Phase des Zyklus Probleme auftreten und durch welche Hormone sie möglicherweise ausgelöst werden. Auch verschiedene Apps sind heute erhältlich, die bei der Dokumentation und Auswertung helfen können.

Allgemein wird empfohlen, bei PMS-Beschwerden Stress zu vermeiden, auf das Rauchen und auf Alkohol zu verzichten, viel zu schlafen, auf ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung zu achten. Bei manchen Frauen hilft Beckenbodentraining gegen die krampfartigen Schmerzen. Auch Entspannungsübungen und Wärmflaschen können die Symptome lindern.

6. Nahrungsergänzungsmittel gegen PMS

Natürliche Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe können das Wohlbefinden bei PMS-Beschwerden auf natürliche Weise unterstützen – ganz ohne Hormone. So deuten Studien beispielsweise darauf hin, das Calcium, Magnesium, Vitamin D und Vitamin B63 sowie Omega-3-Fettsäuren die Beschwerden positiv beeinflussen können. Gezielte Nährstoffzufuhr kann also zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.4. Johanniskraut kann bei leicht depressiven Verstimmungen hilfreich sein.

Zu den natürlichen Helfern gehören außerdem:

  • Vitamin C und Afrikanische Schwarzbohne zur Unterstützung der Nerven
  • Vitamin B6 zur natürlichen Hormonregulierung
  • Zink zur Unterstützung von gesunder Haut
  • Mönchspfeffer, Gänsefingerkraut und Frauenmantel für ein normales Wohlbefinden
  • Zitronenmelisse zur Entspannung und für einen guten Schlaf
  • Eisenkraut zur Unterstützung der Darmfunktion

Alle Komponenten in dieser Liste sind in sehr hochwertiger Form auch im Vitalstoffkomplex PMS von PURE ELLA enthalten. Das natürliche Nahrungsergänzungsmittel gegen PMS-Beschwerden ist in Deutschland geprüft und zertifiziert, wird ohne Konservierungsmittel hergestellt, ist vegan und umweltfreundlich verpackt.

Fazit: Das hilft bei PMS-Beschwerden

PMS bezeichnet einen Symptomkomplex, unter dem viele Frauen vor ihrer Menstruation leiden. Die Ursachen liegen vermutlich in hormonellen Schwankungen. Mit Entspannungstechniken, Stärkung der Beckenbodenmuskulatur, Sport, ausreichend Schlaf, einer gesunden Ernährung und sanften Vitalstoffkomplexen können die PMS-Beschwerden jedoch häufig gelindert und das Wohlbefinden vor der Periode unterstützt werden.

Quellen:

https://www.netdoktor.de/krankheiten/pms

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2001/daz-24-2001/uid-878

https://link.springer.com/article/10.1007/s10304-008-0260-y

) https://www.canterbury.ac.nz/news/2020/uc-study-supports-use-of-nutrients-in-treatment-of-pms.html