"Sauer macht krank!" Gesund und vital mit dem richtigen "Säure-Basen-Haushalt"

Schon Paracelsus kannte die Übersäuerung (die sog. "Azidose")

Der erste, der jemals die Übersäuerung des Körpers als "Grundübel aller Krankheiten" bezeichnete, war Paracelsus. 500 Jahre sind seitdem vergangen, und unser Leben ist fortwährend noch saurer geworden. Nicht nur der Wald stirbt den Säuretod: Mehr als 90 Prozent der Bundesbürger sind übersäuert, und so darf man die "Azidose" als Volkskrankheit betrachten.

 

Müdigkeit durch Übersäuerung

 

Ist ein bestimmter Säurewert im Körper überschritten, reagiert der Mensch "sauer", nämlich gereizt, genervt oder gar aggressiv. Sauer sein ist durchaus nicht lustig. Der Betroffene fühlt sich ständig überfordert, lustlos, müde, antriebsschwach und erschöpft. Was sind die Ursachen der weit verbreiteten Übersäuerung?

 

Unsere tägliche Ernährung übersäuert uns

 

Rund 80 Prozent unserer Ernährung bestehen aus "Säurebildnern" wie Fleisch, Weißmehlprodukten, Süßigkeiten und Kaffee und nur 20 Prozent, wenn überhaupt, aus Basenbildnern wie Obst, Gemüse, Kräutern und Mineralwasser ohne Kohlensäure.

 

Fleisch beschert uns Harnsäure, Cola-Getränke Phosphorsäure, Zucker und Weißmehlprodukte die Essigsäure, Käse und Gepökeltes Salpetersäure, Schweinefleisch die Schwefelsäure, körperliche Überanstrengung die Milchsäure, Wein die Schwefelsäure, Kaffee und Schwarzer Tee die Gerbsäure und kohlensaures Wasser die Kohlensäure.

 

Weitermachen und dem Arzt in die Arme laufen?

 

Doch nicht nur unsere ungesunden Essgewohnheiten, sondern auch unsere Lebensweise bringt das Säure-Basen-Gleichgewicht aus dem Lot. Durch Stress, zu wenig Schlaf und Anspannung, durch Überlastung, Sorgen, Zukunftsängste und mangelnde Bewegung an frischer Luft "überziehen" wir ständig unser "Säure-Basen-Konto" und geraten immer mehr in die "roten Zahlen". Wenn wir müde sind, gönnen wir uns tagsüber nur selten eine Ruhepause, sondern "dopen" uns stattdessen mit Säurebildnern wie Kaffee, Süßigkeiten, Energy-Drinks oder Cola-Getränken.

 

Raubbau am eigenen Körper treiben

 

Damit nun die Zellen nicht von diesen Säuren verätzt und zerstört werden, bemüht sich der Körper um fast jeden Preis, den pH- Wert des Blutes konstant zwischen 7,3 und 7,4 zu halten. Um zu überleben, ist er gezwungen, die überschüssigen Säuren an körpereigene Mineralien zu binden, sie damit zu neutralisieren und als Schlacken im Körper zu lagern. Aus der Verbindung der Säure mit Spurenelementen und Mineralstoffen wird eine "Schlacke" - chemisch gesehen ein Salz.

 

Neue Erkenntnis: Für seine Alterung ist jeder selbst verantwortlich

 

Mit den Jahren nimmt die Verschlackung zu. "Alterung" könnte man als fortschreitende Entmineralisierung, Verschlackung und Übersäuerung bezeichnen. Der kontinuierliche Verbrauch von Mineralstoffen und Spurenelementen zur Neutralisierung von Säuren verursacht den Verfall der körperlichen, geistigen, seelischen und sexuellen Kräfte. Am Ende dieser Entwicklung steht der/die ausgezehrte Greis/in, der/die nicht nur die Haare, sondern auch längst alle Zähne im Kampf an der "Säurefront" geopfert hat und dessen Knochen so weich und entmineralisiert sind, dass er/sie sich beim Sturz einen Oberschenkelhalsbruch zuzieht.

 

Wussten Sie's? Jede Krankheit beginnt mit einer Übersäuerung

 

Am Anfang einer jeder Erkrankung steht ohne Ausnahme die Übersäuerung. Man sollte daher frühzeitig den Säuregrad des Körpers durch Messung mit einem pH-Indikator-Papier überprüfen.

 

Welche Lebensmittel liefern die richtigen Basen?

 

Gute Basen-Lieferanten sind Kräutertees, Grüntee, Mineralwasser ohne Kohlensäure, Gemüse, Salate, Obst und Sprossen. Besonders basenreich sind Papayas, Ananas, Aprikosen, Feigen, Oliven, Kichererbsen, Getreidegräser, Wildkräuter und Algen.