Tipps gegen Erkältung: Schluss mit Schnupfen, Husten & Co.

Lesezeit: 04:42 Minuten

Inhaltsverzeichnis

  1. So unterstützen Sie Ihre Abwehrkräfte
  2. Nährstoffe unterstützen das Immunsystem
  3. Tipps gegen Erkältung: Beliebte Hausmittel
  4. Was essen bei Erkältung?
  5. Weitere Tipps gegen Erkältung und für eine starke Abwehr

1. So unterstützen Sie Ihre Abwehrkräfte

Wenn die Temperaturen fallen, macht das Immunsystem gern schlapp. Denn jetzt ist Hochsaison für Viren. Mindestens 150 verschiedene Arten von Erkältungsviren kursieren jedes Jahr in Herbst und Winter. Die Symptome einer Erkältung schwächen den Körper, Begleiterscheinungen wie Halsschmerzen oder geschwollene Schleimhäute sind gerade in der kalten Jahreszeit lästige Alltagsbegleiter. Die gute Nachricht: Dagegen lässt sich einiges tun. Wie Sie Schnupfen-Symptomen ein Schnippchen schlagen, lesen Sie hier.

 

2. Nährstoffe unterstützen das Immunsystem

Einer der wichtigsten Tipps gegen Erkältungen – ob nun präventiv oder während einer akuten Krankheitsphase: Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse, vor allem solches, das einen hohen Vitamin-C-Gehalt-hat (z.B. Zitronen u. Paprika). Nehmen Sie täglich mindestens 1g Vitamin C zu sich. Hier empfehlen wir Ihnen unsere VITAMIN C 1000 mg Kapseln (mit zeitverzögerter Abgabe). Mit nur einer Kapsel pro Tag sind Sie so optimal mit Vitamin C versorgt. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung nehmen Sie über einen Zeitraum von 5–6 Stunden jeweils 1g Vitamin C pro Stunde (max. 6g pro Tag). Auf diese Art und Weise powern Sie Ihr Immunsystem für eine kurze Zeit so hoch, dass Erkältungen vielfach ganz vermieden oder stark gemildert werden können. Zink und Selen – schon lange gelten die beiden Spurenelemente als wichtige Unterstützer des Immunsystems. Studien zeigen, dass die Dauer einer Erkältung durch eine Therapie mit Zinktabletten deutlich verkürzt wird. (Schumacher, 2013) Wir empfehlen das MULTI GREEN LIFE Nährstoffpräparat, welches hohe Dosen an Zink und Selen enthält.

 

3. Tipps gegen Erkältung: Beliebte Hausmittel

Trinken Sie so viel wie möglich, mindestens 2 Liter pro Tag, um die Schleimhäute feucht zu halten. Am besten Mineralwasser oder Kräutertees (mit Honig). Denken Sie gerade bei einer akuten Erkältung daran: Kaffee entzieht Ihrem Körper Flüssigkeit, daher ist die morgendliche Tasse Kaffee in diesen zwei Litern nicht mitgerechnet. Gegen die Symptome einer Erkältung können gleich mehrere Kräuter, beispielsweise als Tee, zum Einsatz kommen: Salbei, Thymian oder Ingwer können den Körper während einer akuten Erkältung gut unterstützen. (Brenner, 2016) Inhalieren hilft die Atemwege zu befreien, die Schleimhäute feucht zu halten und so Schnupfen und Husten oder ein Kratzen im Hals lindern. Ein weiterer Tipp gegen Erkältungen: Durch Heizungsluft angegriffene Nasenschleimhäute bekommt man durch Salzwasser-Nasenspray aus der Apotheke wieder fit. Noch einfacher ist die Hausmittel-Variante: etwas Salz in einen Becher, etwas Leitungswasser dazu, umrühren, in die Hand schütten und gleichzeitig durch die Nase ziehen. An den salzigen Geschmack hat man sich schnell gewöhnt. Macht die Nase frei und befeuchtet die Schleimhäute.

 

4. Was essen bei Erkältung?

Ein wichtiger Tipp gegen Erkältung im Bereich Ernährung: Ernähren Sie sich grundsätzlich möglichst fettarm, denn Fett bremst Immunzellen und sorgt dafür, dass Viren und Bakterien schlechter vom Körper bekämpft werden können. Achten Sie grundsätzlich auf eine vitaminreiche Kost. Ein verbreitetes Hausmittel gegen gängige Erkältungssymptome ist die gute alte Hühnersuppe. Obwohl ihre Wirkung nicht wissenschaftlich belegt ist, kann allein die Wärme der Brühe dabei helfen, die Durchblutung zu fördern und so Schleim aus den oberen Atemwegen zu entfernen. (Melzer, 2020)

 

5. Weitere Tipps gegen Erkältung und für eine starke Abwehr

Neben gesunder Ernährung und verschiedener Hausmittel haben wir noch viele weitere Tipps gegen Erkältungen für Sie – sowohl Maßnahmen bei akuten Beschwerden sowie proaktive Unterstützung für Ihre Abwehrkräfte:

 

  • Gehen Sie so oft es geht an der frischen Luft spazieren, joggen, walken, auch wenn es kalt und schmuddelig ist, denn das härtet ab. Wichtig: Warm und wasserfest anziehen. Sie sollten auf keinen Fall frieren. Frische Luft tut auch den Atemwegen gut, denn Heizungsluft trocknet

 

  • Schlafen Sie viel: Den Schlaf, den Sie aufgrund der zahlreichen Biergarten-Besuche im Sommer vermisst haben, sollten Sie jetzt nachholen. Denn Schlafen ist ebenfalls gut für das Immunsystem. Schlafmangel schwächt den Körper und macht ihn anfälliger für Erkältungen und andere Krankheiten.

 

  • Nehmen Sie sich zweimal in der Woche Zeit für einen ausgiebigen Saunabesuch. Saunieren verbessert Wohlbefinden und unterstützt ganz nebenbei noch die normale Funktion des Immunsystems.

 

  • Heiß/Kalte Wechselduschen härten ab und regen den Kreislauf an (was übrigens wissenschaftlich bewiesen ist). Beginnen Sie immer mit warmem Wasser, nach zwei bis drei Minuten für etwa zehn bis 15 Sekunden lang kalt duschen. Das Ganze etwa dreimal wiederholen. Enden Sie immer mit kaltem Wasser! Führen Sie den Duschkopf stets von den Beinen und Armen zum Herz. Während einer Infektionskrankheit sollte man auf Wechselduschen verzichten. Voraussetzung für Wechselduschen: Sie haben einen gesunden Kreislauf!

 

  • Um auch in der "dunklen Jahreszeit" bei Laune zu bleiben, brauchen Sie Licht! Wenn Sie tagsüber mindestens 15 Minuten im Freien sind, kurbeln Sie die Produktion von Glückshormonen an und unterstützen Ihre Abwehrkräfte.

 

  • Dass Rauchen das Immunsystem schwächt, ist ein alter Hut. Gerade im Herbst und Winter sollten Sie als Nichtraucher Orte meiden, an denen stark geraucht wird, denn die Atemwege von Passivrauchern leiden zu dieser Zeit besonders unter Zigarettenrauch. Wenn Sie Raucher sind, finden Sie hier ein Argument mehr, den Glimmstängel an den Nagel zu hängen.

 

  • Lassen Sie sich abends ein heißes Vollbad mit ätherischen Ölen ein. Wärmt den Körper schön auf, entspannt und befreit die Atemwege (nicht bei Fieber!).

 

  • Lüften Sie mehrmals täglich. Die verbrauchte, trockene Heizungsluft muss unbedingt regelmäßig durch frische Luft ersetzt werden. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht im Durchzug sitzen oder stehen. Wenn Sie ein Zimmer lüften (am besten "Stoßlüften") gehen Sie aus dem Raum und machen die Zimmertür zu.

 

  • Leicht gesagt, aber trotzdem wichtig, wer optimistisch und fröhlich durchs Leben geht, ist weniger anfällig für Krankheiten. Das beweisen diverse Studien. Soll heißen, denken Sie positiv, lösen Sie Probleme, die Sie vielleicht schon lange vor sich her schieben, und lachen Sie so viel wie möglich.

 

  • Ruhe statt Sport: Gerade bei Fieber sollten Sie als Ausdauersportler eine ausgiebige Pause machen. Kurieren Sie sich komplett aus und fangen Sie erst dann wieder mit Sport an, wenn Sie sich wieder richtig gut fühlen. Wer zu früh startet, riskiert bleibende Schäden am Herz-Kreislauf-System!

 

  • Übrigens: Ein grippaler Infekt und eine Grippe sind nicht deckungsgleich. Gegen Letztere können Sie sich impfen lassen – Ihr Hausarzt ist hier der richtige Ansprechpartner.

 

 

Quellen:

Brenner, S. (2016):"Gegen die Erkältung ist ein Kraut gewachsen.", unter: https://www.netdoktor.at/gesundheit/naturmedizin_alpenkraeuter/schnupfen-husten-erkaeltung-hausmittel-6898380 (abgerufen am 16.11.2020)

Melzer, M. (2019):"Ernährung: Was bei einer Erkältung essen?", unter: https://www.apotheken-umschau.de/Erkaeltung/Ernaehrung-Was-bei-einer-Erkaeltung-essen-412805.html (abgerufen am 16.11.2020)

Schumacher, B. (2013):"Zink verkürzt die Erkältung.", unter: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Zink-verkuerzt-die-Erkaeltung-281204.html (abgerufen am 16.11.2020)