Die Wahrheit über Vitamine und Vitaminpillen

1. Was sind Vitamine?

Vitamine sind organische Verbindungen, die der menschliche Körper nicht als Energielieferant, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden und gehören zu den essentiellen (d.h. lebenswichtigen) Stoffen. Nur die Vitamine D3 und B3 (Niacin) können vom Körper selbst hergestellt werden.

Vitamine sind an sehr vielen Prozessen im menschlichen Organismus direkt oder indirekt beteiligt und spielen somit für die menschliche Gesundheit eine extrem wichtige Rolle. Sie greifen in den Stoffwechsel ein, unterstützen viele Körperfunktionen und übernehmen diverse Schutzfunktionen.

2. Welche Vitamine gibt es?

Bei den 13, die man bisher kennt, unterteilt man in sog. "wasserlösliche" und "fettlösliche".

Wasserlösliche Vitamine

  • Vitamin B1 – Thiamin
  • Vitamin B2 – Riboflavin
  • Vitamin B3 – Niacin
  • Vitamin B5 – Pantothensäure
  • Vitamin B6 – Pyridoxin
  • Vitamin B9 – Folsäure
  • Vitamin B12 – Cobalamin
  • Vitamin C – Ascorbinsäure
  • Vitamin H/B7 – Biotin

Fettlösliche Vitamine

  • Vitamin A – Retinol/Retinsäure
  • Vitamin D – Calciferole
  • Vitamin E – Tocopherole
  • Vitamin K2 – Menachinon

3. Was ist der Unterschied zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen?

Der Unterschied besteht darin, wie sie vom Organismus aufgenommen, transportiert, gespeichert und ausgeschieden werden. Fettlösliche können vom Körper eingelagert werden. Wasserlösliche hingegen werden vom Körper wieder ausgeschieden.

Damit der Körper die fettlöslichen aufnehmen kann, benötigt er Fett aus der Nahrung. Ist die Fettverdauung gestört oder ernährt man sich besonders fettarm, so können nur noch geringe Mengen dieser Vitamine vom Organismus aufgenommen werden.

Fettlösliche Vitamine werden vor allem für die Herstellung verschiedener Proteine benötigt.

Sie haben aber zusätzlich auch andere wichtige Aufgaben im Körper. Wasserlösliche werden im Organismus praktisch nicht gespeichert. Aus diesem Grund müssen sie kontinuierlich über die Ernährung zugeführt werden. Vitamin B12 bildet hier eine Ausnahme, denn es kann in der Leber gespeichert werden.

4. Welche Rolle spielen Vitamine für die Gesundheit?

Ohne eine ausreichende Versorgung des Körpers mit allen Vitaminen ist der Mensch dauerhaft nicht lebensfähig. Am deutlichsten wurde die Bedeutung von Vitaminen für den Menschen in einer Zeit, lange bevor sie überhaupt entdeckt wurden. Im Zeitalter der Entdeckungen und Seefahrer war der Vitamin-C-Mangel, besser bekannt als "Skorbut", eine Haupt-Todesursache bei Seeleuten. So verlor z.B. das Schiff des berühmten Entdeckers Vasco da Gama auf einer Reise von 160 Mann Besatzung etwa 100 Mann durch Skorbut. Die mangelhafte, vitaminarme Ernährung auf den monatelangen Fahrten, die hauptsächlich aus Pökelfleisch und Schiffszwieback bestand, war der Grund hierfür. Hätte Vasco da Gama auf seinen Fahrten öfter Halt gemacht und Früchte an seine Leute verteilt, wäre kein Mann an Vitaminmangel gestorben.

Heutzutage stirbt natürlich niemand mehr an Skorbut. Trotzdem leiden viele Menschen an Vitaminmangel und kämpfen hierdurch bedingt mit vielen gesundheitlichen Problemen. Dazu später mehr ...

5. Welche Vitamine sind gut für was?

  • Vitamin A (Vorstufe: Beta Carotin) – wichtig für: Augen, Haut, Schleimhaut, Zellen und Gewebe
  • Vitamin C – wichtig für: Immunsystem, Zellschutz, Nerven, Psyche, Energiestoffwechsel, Eisenaufnahme, Knochen, Zähne, Blutgefäße, Zahnfleisch, Knorpel
  • Vitamin D – wichtig für: Knochen, Immunsystem, Muskeln, Zähne, Zellen, Kalziumspiegel im Blut (Wissenschaftliche Studie "Vitamin D und Knochengesundheit": https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28072801)
  • Vitamin E – wichtig für: Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • Vitamin K – wichtig für: Knochen
  • Vitamin B1 – wichtig für: Herz, Energiestoffwechsel, Nerven, Psyche
  • Vitamin B2 – wichtig für: Energiestoffwechsel, Nerven, Psyche, Augen, Eisenstoffwechsel, Schutz der Zellen vor oxidativem Stress
  • Vitamin B3 – wichtig für: Energiestoffwechsel, Nerven, Psyche
  • Vitamin B5 – wichtig für: Geistige Leistungsfähigkeit, Energiestoffwechsel,
  • Vitamin B6 - Wichtig für: Immunsystem, Energiestoffwechsel, Nerven, Psyche, Hormontätigkeit
  • Vitamin B7 (Biotin) – wichtig für: Haare, Stoffwechsel, Energiestoffwechsel, Nerven, Psyche
  • Vitamin B9 (Folsäure) – wichtig für: Blutbildung, Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft, Zellteilung, Psyche
  • Vitamin B12 – wichtig für: Energiestoffwechsel, Nerven, Psyche, Immunsystem, rote Blutkörperchen, Zellen

6. Wie hoch ist mein persönlicher Vitaminbedarf?

Diese Frage nach dem Tagesbedarf ist nicht so einfach zu beantworten, denn der individuelle Vitaminbedarf hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu zählen:

  • Geschlecht
  • Alter
  • Lebensgewohnheiten (Ernährung, Rauchen, Alkoholkonsum)
  • Alltag (körperliche Anstrengungen, Aufenthalt an der frischen Luft, Stress)

Um mal ein paar Beispiele zu nennen, wie unterschiedlich der individuelle Nährstoff-Bedarf von Mensch zu Mensch sein kann ...

  • Frauen, die schwanger werden möchten oder schwanger sind, benötigen viel Folsäure (Vitamin B9)
  • Veganer leiden in fast allen Fällen unter einem Mangel an Vitamin B12 (das praktisch nur in Fleisch vorkommt)
  • Raucher benötigen mehr Vitamin C, denn Nikotin zerstört dieses wichtige Vitamin
  • Menschen, die ihren Alltag größtenteils in geschlossenen Räumen verbringen, benötigen mehr Vitamin D. Denn dieses kann der Organismus nur durch Sonnenlicht herstellen und es wird über die Nahrung nur in sehr geringen Mengen aufgenommen
  • Ältere Menschen benötigen viel Vitamin D und Vitamin K für ihre Knochen
  • Menschen, die viel unter Stress leiden, benötigen viele B-Vitamine (Wissenschaftliche Studie "B-Vitamine und Stress": https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4290459/)

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen!

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7. Wieviele Vitamine sollte man pro Tag aufnehmen?

Diese Frage wird immer wieder kontrovers diskutiert. Häufig ist zu lesen, dass in Deutschland, Österreich oder Schweiz "niemand unter Vitaminmangel leidet". Als Referenz für die Mindestmenge pro Tag an Vitaminen werden Listen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) zu Grunde gelegt. Diese Aussage ist richtig, aber fataler Weise gleichzeitig auch sehr falsch.

Denn ... die DGE-Empfehlungen beziehen sich auf die "Grundversorgung" mit Vitaminen. Wenn die DGE z.B. sagt, dass ein Mensch täglich 100 mg Vitamin C zu sich nehmen soll und dies durch die normale Ernährung gewährleistet werden würde, dann werden die individuellen Faktoren (s.o.) nicht berücksichtigt. Wie alt ist der Mensch? Mann oder Frau? Raucht er? Trinkt er viel Alkohol? Treibt er viel Sport? Ist sein Immunsystem durch seine berufliche Tätigkeit besonders belastet etc. All diese Faktoren werden völlig außer Acht gelassen!

Aber noch viel wichtiger ist: Die DGE Empfehlungen beziehen sich nur auf die Menge (um beim Beispiel Vitamin C zu bleiben), die ein Mensch jeden Tag benötigt, um z.B. nicht an Skorbut (starker Vitamin C Mangel) zu erkranken. Es geht also um das absolute Minimum des täglichen Vitaminbedarfs und nicht um ernsthafte, langfristige Gesundheits-VORSORGE.

Dabei wird neben den individuellen Faktoren auch völlig ausser Acht gelassen, dass die Wissenschaft zahlreiche internationale Studien durchgeführt hat, die belegen, wie positiv eine deutlich höhere Vitaminversorgung für den modernen Menschen sein kann. So wird beispielsweise die steigende Zahl an Osteoporose (Knochenschwund) im Alter mit einer zu geringen Versorgung mit Vitamin D3 schon in jungen Jahren in Verbindung gebracht. Soll heißen: Niemand stirbt direkt an Vitamin D Mangel, wenn er den DGE Empfehlung folgt. Aber wer auch im Alter gesunde Kochen haben möchte, sollte seinen Organismus schon frühzeitig mit viel Vitamin D versorgen. Dies ist nur EIN Beispiel!


8. Werde ich durch die tägliche Ernährung mit genügend Vitaminen versorgt?

Die Antwort ist ein klares ... "das kommt darauf an". Nämlich darauf, wie hoch Ihr individueller Vitaminbedarf ist und vor allem ... wie vitaminreich Ihre Ernährung ist.

Als Faustregel spricht die DGE von 5 Portionen (Handteller groß) Obst und Gemüse pro Tag. Wenn Sie diese 5 Portionen täglich essen, geben Sie Ihrem Körper eine gute "Vitaminbasis". Das Ganze hat leider nur einen Haken. Diese Empfehlung der DGE basiert auf der Annahme, dass das Obst und Gemüse, das man isst, sehr vitaminreich ist. Das ist aber leider in der modernen Welt heute nicht mehr immer der Fall. Gründe hierfür sind:

  • Als Folge der modernen Landwirtschaft sind die Ackerböden heute nicht mehr so nährstoffreich wie vor 50 Jahren.
  • Durch das zu frühe Ernten vieler Obstsorten haben diese nicht genügend Zeit, um alle Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen.
  • Lebensmittel werden heutzutage über weite Strecken transportiert. Durch Transport und Lagerung gehen viele Vitalstoffe verloren.
  • Viele Stoffe gehen durch eine "vitaminmordende" Verarbeitung zu Grunde. So überlebt z.B. die lebenswichtige Folsäure (B9) praktisch keine Verarbeitung in der Küche. Andere Vitalstoffe werden schon durch leichtes Erhitzen beim Kochen oder Braten oder in der Mikrowelle dezimiert.

 

9. Wieviele Vitamine sollte man pro Tag aufnehmen?

Diese Frage wird immer wieder kontrovers diskutiert. Häufig ist zu lesen, dass in Deutschland, Österreich oder Schweiz "niemand unter Vitaminmangel leidet". Als Referenz für die Mindestmenge pro Tag an Vitaminen werden Listen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) zu Grunde gelegt. Diese Aussage ist richtig, aber fataler Weise gleichzeitig auch sehr falsch.

Denn ... die DGE-Empfehlungen beziehen sich auf die "Grundversorgung" mit Vitaminen. Wenn die DGE z.B. sagt, dass ein Mensch täglich 100 mg Vitamin C zu sich nehmen soll und dies durch die normale Ernährung gewährleistet werden würde, dann werden die individuellen Faktoren (s.o.) nicht berücksichtigt. Wie alt ist der Mensch? Mann oder Frau? Raucht er? Trinkt er viel Alkohol? Treibt er viel Sport? Ist sein Immunsystem durch seine berufliche Tätigkeit besonders belastet etc. All diese Faktoren werden völlig außer Acht gelassen!

Aber noch viel wichtiger ist: Die DGE Empfehlungen beziehen sich nur auf die Menge (um beim Beispiel Vitamin C zu bleiben), die ein Mensch jeden Tag benötigt, um z.B. nicht an Skorbut (starker Vitamin C Mangel) zu erkranken. Es geht also um das absolute Minimum des täglichen Vitaminbedarfs und nicht um ernsthafte, langfristige Gesundheits-VORSORGE.

Dabei wird neben den individuellen Faktoren auch völlig ausser Acht gelassen, dass die Wissenschaft zahlreiche internationale Studien durchgeführt hat, die belegen, wie positiv eine deutlich höhere Vitaminversorgung für den modernen Menschen sein kann. So wird beispielsweise die steigende Zahl an Osteoporose (Knochenschwund) im Alter mit einer zu geringen Versorgung mit Vitamin D3 schon in jungen Jahren in Verbindung gebracht. Soll heißen: Niemand stirbt direkt an Vitamin D Mangel, wenn er den DGE Empfehlung folgt. Aber wer auch im Alter gesunde Kochen haben möchte, sollte seinen Organismus schon frühzeitig mit viel Vitamin D versorgen. Dies ist nur EIN Beispiel!


10. Wie kann ich meinen Körper optimal mit allen wichtigen Vitaminen versorgen? Sind Vitaminpillen sinnvoll?

Basis sollte natürlich immer eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung sein. Als Ergänzung bieten sich Nahrungsergänzungsmittel (Vitaminpräparate bzw. Vitaminpillen) an.

Je nach persönlichem Nährstoffbedarf können Multivitaminpräparate (die alle Vitalstoffe in einer Kapsel oder Tablette enthalten), Vitaminkombinationen (z.B. alle B-Vitamine in einer Tablette) oder Einzelvitamine (z.B. Vitamin C, Vitamin E, Vitamin D, Vitamin B12) eingenommen werden.

Vorteil solcher Vitamin Präparate:

  • Sie sind einfach zu dosieren
  • Egal, wie man sich an einem Tag ernährt, durch die Einnahme wird der Körper mit allen lebenswichtigen Vitaminen versorgt
  • Sehr einfache Dosierung und Anpassung an den individuellen Bedarf und Lebensstil
  • Können auch auf Reisen leicht mitgenommen werden
  • In Zeiten körperlich erhöhter Anforderungen (physisch oder psychisch) können sie einen höheren Bedarf leicht ausgleichen
  • Sie sind im Vergleich zu der gleichen Menge Nährstoffe in Lebensmitteln sehr günstig
  • Sie enthalten keine Kalorien, erhöhen den Insulinspiegel nicht und machen somit nicht dick
     

11. Worauf sollte man beim Kauf von Vitaminpillen im Internet achten?

Es gibt unzählige verschiedene Nahrungsergänzungsmittel Shops im Internet, die tausende verschiedene Vitaminpräparate verkaufen. Welcher Vitamin-Shop und welches Nährstoff Präparat ist daher der Richtige? Hier ein paar generelle Tipps für den Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln im Internet:

  • Kaufen Sie nur in Shops, denen Sie vertrauen können
  • Der Shop sollte ein breites Sortiment haben
  • Er sollte z.B. Trusted Shops zertifiziert sein
  • Es sollte über viele positive Kundenbewertungen verfügen
  • Kaufen Sie nur in deutschsprachigen Shops
  • Achten Sie auch auf das Impressum. Sitzt der Shop in der EU? Wenn nein, dann lieber woanders kaufen!
  • Rufen Sie an oder schicken Sie eine Frage per E-Mail. Gibt es eine fachkundige Kundenberatung per Telefon und E-Mail?
  • Die Produkte sollten alle ausführlich beschrieben sein (Wirkung, Inhaltsstoffe, Einnahmeempfehlung, Herkunft, Prüfzertifikat)
  • Kaufen Sie nur Nahrungsergänzung aus der EU. Kaufen Sie auf keinen Fall Produkte mit chinesischen Schriftzeichen oder Produkte aus Russland. Diese sind häufig verunreinigt, gefälscht oder von minderer Qualität. Manche enthalten sogar verbotene Stoffe.
  • Der Shop sollte über viele verschiedene Zahlungsarten verfügen. Kann man nur per Kreditkarte oder Vorkasse zahlen, machen Sie einen Bogen um diesen Online-Shop
  • Die Produkte sollten von einem europäischen Institut auf Reinheit und Qualität geprüft sein. Das Zertifikat sollte einzusehen sein oder ihnen vor dem Kauf zugemailt werden
  • Achten Sie darauf, nur Vitaminpräparate zu kaufen, die natürlichen Ursprungs sind (dazu später mehr ...)

Wenn Sie auf diese Punkte achten, dann können Sie nicht viel falsch machen.

 

12. Was ist besser? Vitaminpräparate mit künstlichen oder natürlichen Vitaminen?

In unserer modernen Welt ist "künstlich Hergestelltes" dem "Natürlichen" häufig überlegen. Beispiel sind moderne Faserstoffe für Kleidung, die besser warm halten, stabiler und atmungsaktiv sowie wasserabweisend sind. Eine Jacke aus solchen Fasern ist ohne Frage "besser" als z.B. eine Baumwolljacke mit Daunenfüllung.

Dies gilt aber keinesfalls für Vitamine!

Grundsätzlich gilt: NATÜRLICHE Vitamine wirken im Körper deutlich besser als künstliche.

Warum ist das so? Herkömmliche Nahrungsergänzungen wie man sie z.B. in Apotheken, Drogeriemärkten oder beim Discounter kaufen kann, bestehen meistens aus synthetisch hergestellten (z.B. aus Erdöl, gentechnisch veränderten Mikroorganismen, Steinkohle-Teer o.Ä.) Vitaminen und isolierten Mineralstoffen und Spurenelementen. Der Mensch hat sich aber über die Millionen Jahre seiner Entwicklungsgeschichte an die Verdauung von natürlicher Nahrung angepasst und seinen Stoffwechsel auf natürliche Makronährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) und Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) eingestellt.

Der menschliche Körper kann daher sehr gut zwischen natürlichen und künstlichen Stoffen unterscheiden, was für einige dieser Stoffe wissenschaftlich belegt ist. Das ist der Grund, warum Vitamine NATÜRLICHEN Ursprungs praktisch keine Nebenwirkungen haben. Im Gegensatz zu künstlichen Vitaminpräparaten, die im besten Fall einfach nicht so gut wirken wie natürliche, im schlimmsten Fall aber sogar krank machen können.

WICHTIG: Daher achten Sie beim Kauf von Vitaminpräparaten unbedingt darauf, dass explizit angegeben ist, dass es sich um natürliche Vitamine handelt. Sie wollen doch bestimmt lieber Vitamin C zu sich nehmen, dass aus der Acerolakirsche oder der Hagebutte gewonnen wurde und keines, dass aus Erdöl stammt? Vitamine, die aus natürlichen Quellen stammen, sind frei von bekannten Nebenwirkungen und wirken nachweislich deutlich besser im Körper als synthetisch hergestellte Nährstoffe. Auch wenn künstlich hergestellte Nahrungsergänzungen oft billiger sind als 100% natürliche – verwenden Sie nur natürliche Qualität! Sie wollen Ihren Organismus ja nicht mit irgendwelchen billigen und künstlichen Stoffen belasten! Ihr Gesundheit sollte es Ihnen wert sein!

 

13. Warum ist immer wieder zu lesen, dass Vitaminpillen nichts bringen oder sogar gesundheitsschädlich sein können?

Immer wieder gibt es Berichte, Nahrungsergänzungen seien überflüssig oder sogar gefährlich. Stimmt das?

Die Antwort ist ein klares NEIN! Denn ...

  • Die getesteten Nahrungsergänzungen, die solche Schlagzeilen erzeugen, sind fast in allen Fällen KÜNSTLICHEN Ursprungs und stammen NICHT aus NATÜRLICHEN Quellen. Somit wirken Sie gar nicht oder nur schlecht (siehe oben).
  • Behauptungen bzgl. angeblich "zu hoher Dosierungen" in Vitaminpillen nehmen die viel zu geringen Empfehlungen der DGE für die tägliche Vitaminzufuhr als Referenz
  • Es werden teilweise jahrzehntealte Studien, die sich lange als unwissenschaftlich oder sogar komplett falsch herausgestellt haben, zitiert

14. Können zu viele Vitamine schädlich sein? Kann man Vitamine überdosieren?

Auch hier sind viele falsche Informationen in der Öffentlichkeit unterwegs. Denn es gilt:

  • Wasserlösliche Vitamine werden bei einer zu hohen Dosierung vom Organismus einfach wieder ausgeschieden
  • Fettlösliche Vitamine werden dagegen im Organismus gespeichert. Aber um diese so hoch zu dosieren, dass sie gesundheitsschädlich sein könnten, müsste man so große Mengen über einen langen Zeitraum zu sich nehmen, dass man praktisch die Monatsdosis an Vitaminpillen jeden Tag schlucken müsste.

Es gibt in der Medizin eine Bezeichnung für eine Überdosierung von Vitaminen. Diese lautet: "Hypervitaminose". Diese wird z.B. durch den jahrelangen Verzehr von Eisbärleber hervorgerufen, denn diese ist extrem Vitamin A reich. Aus diesem Grund verzichten Eskimos (oder heute eher bekannt als "Inuit") generell auf den Verzehr von Eisbärleber. Auch wenn die Symptome schnell wieder verschwinden, sobald man aufhört Eisbärleber zu essen, so ist trotzdem nicht zu empfehlen, sie in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Was hier ironisch klingt, ist aber eine ernste Tatsache... Eine "Hypervitaminose" ist eine rein theoretische Krankheit, die praktisch NIE jemanden betrifft. Eine wirkliche Überdosierung von natürlichen Vitaminen ist praktisch unmöglich! Lassen Sie sich nichts anderes erzählen! Oder fragen Sie mal Ihren Hausarzt, ob er jemals in seiner Karriere einen Patienten mit NACHGEWIESENER "Hypervitaminose" behandelt hat.

15. Die vermeintliche Studie, die die Gefahren von zu hohen Vitamindosen belegen soll:

In der Berichterstattung über Sinn oder Unsinn von Vitaminpräparaten wird sehr häufig eine Studie zitiert, in der es zu erhöhten Todesfällen durch die Einnahme von Vitamin A (Betacarotin) Präparaten gekommen sei. Die Rede ist von einem Anstieg von Lungenkrebs bei den Testpersonen.

Die Wahrheit über diese Studie ist:

  • Sie stammt aus den 70er Jahren und ist somit schon sehr alt
  • Die Testgruppe bestand nur aus knapp 10 Teilnehmern
  • Von den Teilnehmern erkrankten während der Studie 2 an Lungenkrebs und ... jetzt kommt es ...
  • Alle Teilnehmer waren starke Raucher! Denn die Studie hatte den Sinn, herauszufinden, ob starke Raucher von der Einnahme von Vitamin A Präparaten profitieren können. Wenn man weiß, wie hoch die "natürliche" Lungenkrebsrate bei starken Rauchern ist, dann überrascht es nicht, dass in diesem Fall 20% der Studienteilnehmer daran erkrankt sind.

Aus dieser Studie wird dann häufig abgeleitet, dass Vitamine generell in zu hohen Dosen gefährlich sein können. Die tausenden weltweiten Studien der letzten Jahrzehnte, die für jedes einzelne Vitamin (hier ist nur die Rede von NATÜRLICHEN Nährstoffen) zahlreiche unterschiedlichste Wirkungen belegt haben, werden dann mal schnell unter den Tisch fallen gelassen.

Lassen Sie sich daher von so negativen Berichten über Nahrungsergänzungsmittel nicht in die Irre führen!

Fazit

Vitamine sind lebenswichtig. Integrieren Sie viele NATÜRLICHE Vitamine in Ihre Ernährung und sorgen Sie für eine regelmäßige Zufuhr. Es gibt unzählige Belege für den positiven Nutzen von Vitaminpräparaten, wenn die enthaltene Nährstoffe NATÜRLICHEN Ursprungs sind. Natürliche Vitalstoffe können viele Krankheiten vorbeugen oder sogar Krankheiten heilen. Vitalstoffe können z.B. die Ursachen von Müdigkeit und andere Symptome beheben.

Viele Nährstoffe können als natürliche Alternative zu Medikamenten eingesetzt werden und Mangelerscheinungen reduzieren. Eine Überdosierung von Vitaminen ist ein modernes Märchen! Der mögliche Nutzen von Vitaminpillen ist um ein vielfaches höher als das Risiko. Wenn Sie ein Vitaminpräparat kaufen, achten Sie auf Qualität und eine seriöse Quelle.

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Über den Autor: Jörn Kocken gilt als einer der führenden Experten auf dem Gebiet der natürlichen bzw. pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel in Europa. Er ist zudem Gründer von Feelgood-Shop.com, seit 2003 einer der größten Online-Händler für natürliche Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland, Österreich und der Schweiz.