Für die meisten Menschen in Europa ist "Curcuma" ein Begriff, der erst in den letzten Jahren an so richtig Bedeutung gewonnen hat – besonders als Nahrungsergänzungsmittel. Einige kennen Curcuma schon länger und schätzen es als überaus gesundes Gewürz. Den Bekanntheitsgrad von Curry hat Curcuma zwar noch nicht erreicht – fest steht aber: Wer gesundheitsbewusst ist, kommt an Curcuma und ihre Vorzüge nicht mehr vorbei. Denn die goldgelbe Wurzel ist alles andere als eine Modeerscheinung ...


Curcuma – seit Urzeiten tierisch beliebt

Curcuma hat nämlich schon recht lange einen festen Platz in der botanischen Szene. Forscher gehen davon aus, dass die ersten Exemplare der zur Familie der Ingwergewächse zählenden Pflanze seit mehr als 12 Millionen Jahren unseren Planeten besiedeln. Die allerersten Curcuma-Fans waren noch tierischer Natur. Bären, Wölfe und andere Tiere nutzten die Kraft der Pflanzen für ihre Gesundheit. So kauten und fraßen sie z.B. bitter oder scharf schmeckende Gewächse, wenn sie Probleme mit der Verdauung hatten. Wenn sie verwundet waren, wälzten sich einige Tierarten in speziellen Pflanzen, damit die Wunden keine Infektionen bilden und schneller heilen.


Auch unsere Vorfahren fuhren auf Curcuma ab

Der sogenannte Frühmensch (Homo erectus) tat es später den Tieren gleich. Und machten vor ca. 370.000 Jahren die ersten Schritte in der Heilpflanzenkunde. Wissenschaftler sind sich sicher, dass die Neandertaler vor rund 60.000 Jahren ganz gezielt die Pflanzenwelt – u.a. auch Curcuma – nutzten, um Krankheiten zu bekämpfen: z.B. bei Fieber, Rheuma, Hautleiden, Harnwegs- und Blasenentzündungen, Atemwegserkrankungen, zur Wundheilung sowie zur psychischen und geistigen Anregung.


Über den Autor: Jörn Kocken gilt als einer der führenden Experten auf dem Gebiet der natürlichen bzw. pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel in Europa. Er ist zudem Gründer von Feelgood-Shop.com, seit 2003 einer der größten Online-Händler für natürliche Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland, Österreich und der Schweiz.