So gefährlich ist Cholesterin wirklich – so kann man es auf natürliche Art senken, ohne Chemie, ohne Nebenwirkungen.

Nach neuesten Hochrechnungen leiden mehr als acht Millionen Menschen in Deutschland an gefährlich überhöhten Cholesterinwerten. Noch viel höher ist die Zahl der Menschen, denen ihre krankhaften Blutfettwerte gar nicht bekannt sind. Die Folgen können z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Aber ab welchem Cholesteringehalt wird es gefählich? Gibt es natürliche Cholesterinsenker ohne Nebenwirkungen? Diese und viele weitere Fragen werden hier beantwortet ...

1. Was versteht man unter Cholesterin?

2. Wofür braucht der Körper Cholesterin?

3. Wann ist der Cholesterinwert erhöht?

4. Welche Ursachen gibt es für einen zu hohen Cholesterinspiegel?

5. Wie wirkt sich ein erhöhter Cholesterinspiegel auf den Körper aus?

6. Was bedeuten die HDL- und LDL-Werte?

7. Cholesterin – was kann Ernährung bewirken?

8. Wo kann ich natürliche Produkte zur Cholesterinsenkung kaufen?

Die Wahrheit über Cholesterin. Mögliche Gesundheitsgefahren. So kann man Cholesterin auf natürliche Art ohne Nebenwirkungen senken, ohne Chemie!

1. Was versteht man unter Cholesterin?

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz (Stichwort: "Blutfette"), die natürlich im Körper vorkommt. Sie spielt eine wichtige Rolle für die Funktion der einzelnen Zelle. Jedoch ist ein zu hoher Cholesteringehalt im Blut ein Risikofaktor für die Entstehung von Herzkrankheiten.

Dieses Blutfett wird in ganz bestimmten Molekülen, den sog. "Lipoproteinen", durch den Körper befördert. Davon gibt es zwei Arten, die jeweils unterschiedliche Aufgaben haben. Wobei eine Art von Blutfett als "gutes" und die andere als "schlechtes" bezeichnet wird: das HDL-Cholesterin und das LDL-Cholesterin. Dazu unten mehr ...

2. Wofür braucht der Körper Cholesterin?

Zuerst einmal produziert der Körper Cholesterin, weil er es für verschiedene Funktionen benötigt. Denn es ist ein unentbehrlicher Rohstoff für den menschlichen Körper. So hilft Cholesterin, bestimmte Hormone zu bilden, und ist ein wesentlicher Baustein der Zellwände. Tatsächlich wird es von jeder Zelle des menschlichen Körpers gebraucht.

Den größten Teil des Bedarfs stellt der Körper in der Leber selbst her. Nur einen kleineren Teil nimmt er mit der Nahrung auf. Aus der Leber wird das Cholesterin über das Blut in die Zellen aller Organe und Gewebe transportiert. Überschüssiges Cholestrin gelangt auch über das Blut wieder zur Leber zurück.

Problematisch wird es, wenn zu viel Cholestrin im Blut unterwegs ist. Daraus kann ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen.

 Die Wahrheit über Cholesterin. Mögliche Gesundheitsgefahren. So kann man Cholesterin auf natürliche Art ohne Nebenwirkungen senken, ohne Chemie!

3. Wann ist der Cholesterinwert erhöht?
Der Cholesterinaspekt ist ein viel diskutiertes Gesundheitsthema. Zumeist drehen sich die Diskussionen um die Grenzwerte.

Dies ändert aber nichts an der durch Studien belegten Tatsache, dass eine Cholesterinsenkung eindeutig zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt. Mehr als zwei Drittel aller Westeuropäer haben einen Cholesteringehalt von mehr als 200 mg/dl ihres Blutes. Bei einem Drittel sind es sogar mehr als 250 mg/dl. Diese Werte allein müssen noch keine Gefahr bedeuten. Zusammen mit anderen Risikofaktoren sind gesundheitliche Probleme jedoch wahrscheinlich. Vor allem, wenn der Fettstoffwechsel gestört ist. Dann lagert sich Colesterin gefährlich in den Blutgefäßwänden ein.

Die Faustregel:

  • Halten Sie Ihren Gesamtcholesterinwert unter 200 mg/dl.
  • Halten Sie Ihren LDL-Spiegel unter 160 mg/dl.
  • Halten Sie Ihren HDL-Spiegel über 40 mg/dl.

4. Welche Ursachen gibt es für einen zu hohen Cholesterinspiegel?

Das Problem liegt meistens bei den Kilos, die man im Laufe der Jahre zugenommen hat. Denn häufig besteht ein Zusammenhang zwischen Übergewicht und den Blutfettwerten.

Aus der Nahrung nimmt der Körper täglich 200 bis 800 mg Colesterin auf. Es ist hauptsächlich in tierischen Produkten wie Eiern, Butter und anderen tierischen Fetten enthalten. Den größeren Teil produziert der Körper selbst: etwa 1.000 bis 1.500 mg Colesterin pro Tag. Aber in der Regel gehen erhöhte Blutfettwerte nicht auf die körpereigene Cholesterinproduktion zurück. Vor allem resultiert ein erhöhter Cholesterinspiegel aus zu viel Fett in der Nahrung. Generell ist Öl pflanzlicher Herkunft tierischen Fetten vorzuziehen. Aber es können auch angeborene Störungen des Cholesterinstoffwechsels zu erhöhten Werten führen.

Weitere Ursachen

Neben Übergewicht und einer fettreichen Ernährung können folgende Faktoren oder Erkrankungen für zu viel Colesterin im Blut verantwortlich sein:

  • Diabetes
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Unterfunktion der Schilddrüse
  • Krankheiten an Leber, Gallenwegen, Niere
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Zu viel Alkohol
  • Essstörungen
  • Medikamente z.B. Antibabypille, Cortison, harntreibende Mittel

5. Wie wirkt sich ein erhöhter Cholesterinspiegel auf den Körper aus?

Immer mehr Menschen hören nach einer Blutuntersuchung, dass ihr Cholesterinspiegel zu hoch sei. Empfohlen wird dann häufig: eine Umstellung der Ernährung oder eine Gewichtsabnahme plus mehr Bewegung. Passiert dies nicht, drohen schwerwiegende Folgen. Hierzu zählen

  • Durchblutungsstörungen
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Sehstörungen
  • Schwindel

Diesen Erkrankungen geht ein (zu) hoher Cholesterinwert voraus. Das "schlechte" LDL-Cholesterin lagert sich in den Gefäßen ab und fördert den Prozess ihrer Verkalkung. Wenn sich solche Ablagerungen (auch: Plaques) lösen, können sie ein Gefäß verstopfen und somit einen Herzinfarkt verursachen. "Arteriosklerose" (Arterienverkalkung) ist der häufigste Verursacher von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, die jedes Jahr für fast die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland verantwortlich sind.

6. Was bedeuten die HDL- und LDL-Werte?

Warum unterscheidet die Medizin zwischen "gutem" und "schlechtem" Cholesterin? Fett ist generell schlecht wasserlöslich, deshalb kann das Blut es nur schwer transportieren. Der Körper verpackt die Blutfette in eine Eiweißhülle aus Lipoproteinen. Davon gibt es zwei Formen:

  • LDL (Low Density Lipoprotein, das eine niedrige Dichte hat) wird oft als das "schlechte Cholesterin" bezeichnet, da es Blutfette zu den Zellen bringt. Wenn zu viele davon da sind und in den Zellen nicht alles gebraucht wird, kann es sich in den Arterien ablagern.
  • HDL (High Density Lipoprotein, das eine hohe Dichte hat) dagegen kann Blutfette zur Leber transportieren, wo sie aus dem Körper entfernt und damit unschädlich gemacht werden – weshalb es oft als "gutes Cholesterin" bezeichnet wird.

Wie hoch ein "normaler" Cholesterinspiegel sein darf, ist unter Experten umstritten. Die Werte schwanken je nach Interessenlage. Pharmaunternehmen, die Lipidsenker verkaufen wollen, nennen meist geringere Blutwerte als Organisationen, die eine gezielte Ernährungsumstellung befürworten.

Einig ist man sich aber, dass die Konzentration von HDL-Cholesterin hoch sein darf und die Konzentration von LDL gering gehalten werden muss.

7. Cholesterin – was kann Ernährung bewirken?

Durch die falsche Ernährung treibt man also sein Cholesterin in die Höhe. Andersherum funktioniert es aber auch: Es gibt Lebensmittel und Nahrungsergänzungen, die die Blutfettwerte in Schach halten. Einige davon wollen wir hier vorstellen.

Das Ziel ist, den Cholesterinspiegel und die damit verbundenen Risikofaktoren auf natürliche Art zu regulieren. Folgende Pflanzen und Nährstoffe eignen sich, die Symptome zu bekämpfen:


Bergamotte:

Die Zitrusfrucht Bergamotte wird schon seit den Zeiten von Christoph Kolumbus zur gesundheitlichen Therapie genutzt. So ist z.B. der Markenrohstoff Bergavit® ein pulverisiertes Extrakt aus den Polyphenolen, die im Saft der Zitrusfrucht enthalten sind.

In den letzten Jahren haben zahlreiche Studien zur Einnahme von Flavonoiden aus Bergamotte positive Ergebnisse gezeigt. So zeigte sich, dass die Flavonoide dieser Zitrusfrucht in der Lage sind, das "schlechte" LDL-Cholesterin zu reduzieren und das "gute" HDL-Cholesterin zu erhöhen.

Auch zum Herz-Kreislauf-System berichten Studien positiv über Bergavit®: 80 Personen wurden sechs Monate lang einmal am Tag 150 mg Bergamotte-Flavonoiden verabreicht. Hier zeigte sich, dass durch eine Nahrungsergänzung mit dem Markenrohstoff eine Senkung der gefährlichen Ablagerungen in den Arterien erreicht wurde.

Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26779019


Artischocke:

Artischocken können etwas sehr Hilfreiches: Sie greifen positiv in den Blutfettspiegel ein! Dieses sog. Blütengemüse kann in doppelter Hinsicht unterstützen: Es hilft, die Blutfettwerte zu senken und ebenso das Körpergewicht zu reduzieren. Zudem trägt es zu einer normalen Funktion von Leber, Darm und Herz bei.

Da die wenigsten Menschen regelmäßig Artischoken als Gemüse essen und vielen der Geschmack etwas zu herb ist, bietet sich eine Nahrungsergänzung in Kapselform an.



Alfalfa:

Alfalfa zählt zu den beliebtesten Sprossen. Sie binden Cholesterin im Darm und verhindern, dass es in den Blutkreislauf gerät. Alfalfa normalisiert bei regelmäßigem Verzehr die Verdauung und fördert darüber hinaus den Verlust von überflüssigem Körpergewicht. Möglich machen das die enthaltenen Phytonährstoffe wie Saponine. Sie helfen, den Cholesterinspiegel niedrig zu halten.



Curcuma:

Curcuma ist nicht nur schon seit 5.000 Jahren ein wichtigste Gewürz, sondern wird auch traditionell angewendet zur Steigerung der Gesundheit. In der traditionellen Lehre Indiens, dem "Ayurveda”, spielt Kurkuma eine sehr wichtige Rolle. In Europa ist die gelbe Wurzel als Leber- und Gallenmittel ebenfalls bereits seit der Antike bekannt.

Heute findet Curcuma als Gewürz und in Kapseln Anwendung zur Unterstützung der Verdauung, der Leberfunktion und eines normal funktionierenden Herz-Kreislauf-Systems.

Weitere Vitamine und Spurenelemente (siehe Liste unten) haben das Potential den Fettstoffwechsel zu steuern und sollten regelmäßig Teil einer gesunden Ernährung sein.



Fazit:

Man kann durch eine gesunde Lebensweise und gesunde Ernährung plus natürliche Nahrungsergänzungsmittel zu hohen Cholesterinwerten vorbeugen und sie auch wieder senken.

Chemisch hergestellte cholesterinsenkende Mittel (z.B. Statine), die es nur auf Rezept gibt, können erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Da Cholesterinsenker von vielen Patienten oft über Jahre eingenommen werden müssen, muss es das Ziel sein, natürliche Mittel einzusetzen. Wir haben Ihnen die besten Inhaltsstoffe beschrieben, die auf ganz natürliche Weise helfen können, die Cholesterinwerte zu normalisieren.

8. Wo kann ich natürliche Produkte zur Cholesterinsenkung kaufen?

Der Kauf von reinen, natürlichen und hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln ist Vertrauenssache! Daher kaufen Sie bitte immer in Deutschland bzw. in der EU geprüfte Qualität!

Achten Sie darauf, dass die Produkte den strengen Qualitätskontrollen nach EU-Gesetzen unterliegen. Wenn die Nährstoffe zudem in renommierten deutschen Laboren geprüft wurden, ist der Anbieter vertrauenswürdig.

Tipp: Schauen Sie sich im Internet die Shop-Bewertungen an. Zum einen geben die Meinungen der Kunden wichtige Hinweise, zum anderen gibt es Institutionen, die den Anbieter bewerten, z.B. "Trusted Shops" oder "Top Shops".


Diese Aussagen über die Wirkung der folgenden Inhaltsstoffe sind laut EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) zulässig bzw. liegen zur Prüfung vor:


Artischocke:

  • kann helfen, die Blutfettwerte/den Cholesterinspiegel zu senken
  • fördert den Gewichtsverlust
  • unterstützt die normale Funktion des Darmtraktes
  • unterstützt die normale Verdauung
  • hilft bei Verdauungsbeschwerden
  • unterstützt die normale Leberfunktion
  • unterstützt die normale Herzgesundheit

Alfalfa:

  • unterstützt die normale Verdauung
  • fördert den Gewichtsverlust

Curcuma:

  • unterstützt die normale Verdauung
  • trägt zur Normalisierung der Leberfunktion bei
  • trägt zu einem funktionierendem Herz-Kreislauf-System bei

Cholin:

  • trägt zu einem normalen Homocysteinspiegel bei
  • trägt zu einem normalen Fettstoffwechsel bei
  • trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion bei

Vitamin C:

  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • trägt zu einem normalen Energiestoffwech­sel bei
  • trägt zu einer normalen Kollagenbildung für die normale Funktion der Blutgefäße bei

Vitamin E:

  • trägt dazu bei, die Zellen, die vor oxidativem Stress zu schützen

Zink:

  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • trägt zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel bei

Über den Autor: Jörn Kocken gilt als einer der führenden Experten auf dem Gebiet der natürlichen bzw. pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel in Europa. Er ist zudem Gründer von Feelgood-Shop.com, seit 2003 einer der größten Online-Händler für natürliche Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland, Österreich und der Schweiz.