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11.05.21

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DARMREINIGUNG: FRÜHJAHRSPUTZ IM DARM

Inhaltsverzeichnis

1. Was versteht man unter einer Darmreinigung?

Eine gesunde Darmflora ist für die Verdauung und unser Wohlbefinden von zentraler Bedeutung. Um einen gesunden Darm zu unterstützen, wird häufig eine Darmsanierung durchgeführt. Sie soll die Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht bringen. Bestandteil der Darmsanierung ist die Darmreinigung.

Sie hat kurzfristig das Ziel, den gesamten Darm gründlich zu entleeren und zu entgiften. Darüber hinaus soll die Darmreinigung im Rahmen einer Darmsanierung dabei helfen, die Darmschleimhaut zu regenerieren, entzündliche Prozesse oder 
Hefepilze im Darm zu stoppen und die natürliche Darmflora zu stabilisieren.

2. Wann ist eine Darmreinigung sinnvoll?

In der Medizin kommt die Darmreinigung vor Operationen oder Untersuchungen zum Einsatz. Eine Darmreinigung wird aber auch häufig zu Beginn einer Heilfastenkur oder einer Darmsanierung durchgeführt. Eine Darmsanierung ist immer dann sinnvoll, wenn der Verdacht besteht, dass die Darmflora gestört sein könnte. So kann eine Darmkur bei wiederkehrenden Verdauungsproblemen wie Durchfall und Blähungen durchgeführt werden.

Auch nach einer medikamentösen Therapie mit Antibiotika ist eine Darmsanierung oft sinnvoll, da die Medikamente in das natürliche Gleichgewicht der Darmbakterien eingreifen
1. Länger andauernde Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Mangelerscheinungen oder Kopfschmerzen können auf Probleme mit der Darmgesundheit hindeuten. Manche Menschen führen eine Darmreinigung durch, um das Abnehmen zu unterstützen. Nach einer Darmreinigung kann sich der Körper häufig besser auf das Fasten einstellen.

3. Wie führt man eine Darmreinigung durch?

Aber wie macht man eine Darmreinigung? Um den Darm zu reinigen, gibt es verschiedene Methoden. Manche führen zu einer sehr schnellen und gründlichen Entleerung des Darms, andere wirken eher langsam und sanft.

Natürliche Abführmittel:
Zum Start einer Darmreinigung wird häufig ein stärker wirksames, natürliches Abführmittel verwendet. Hier eignet sich Rizinusöl, aber auch Bittersalz oder Glaubersalz. Das Mittel wird in der vom Hersteller angegebenen Dosierung in Wasser aufgelöst und getrunken. Von chemischen Abführmitteln sollte man lieber Abstand nehmen.

Darmspülung:
Besonders schnell wirkt der Einlauf – also eine Darmspülung. Die erforderlichen Utensilien sind in der Apotheke erhältlich. Das Einlaufgerät wird in den Anus eingeführt, um warmes Wasser durch den Dickdarm zu spülen. Der Nachteil: Bei unsachgemäßer Handhabung besteht Verletzungsgefahr, darüber hinaus wird der Dünndarm bei dieser Methode nicht gereinigt.

Abführende Lebensmittel:
Auch verschiedene Lebensmittel haben eine abführende Wirkung. Dazu gehören Pflaumensaft, Sauerkraftsaft sowie Trockenobst.

Flohsamen und Heilerde:
Gemahlene Flohsamenschalen und Heilerde wirken regulierend und führen sanft ab, so dass sie begleitend während der Darmsanierung angewendet werden können. Auch in Studien konnte der positive Effekt von Flohsamen und Heilerde bei Reizdarm nachgewiesen werden2. Flohsamen für die Darmreinigung können auch als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, zum Beispiel in Kombination mit Aloe Vera, Fenchelsamen, Löwenzahnkraut und Klettenwurzel.

4. Wie lange dauert eine Darmreinigung?

Eine kurzfristige Darmreinigung dauert nur wenige Stunden, denn Abführmittel wie Rizinusöl wirken schnell. Mehr Zeit sollte man für die anschließende Darmsanierung einplanen, mit deren Hilfe die Darmflora aufgebaut wird. Häufig werden Darmreinigung und Darmsanierung auch parallel durchgeführt – insbesondere, wenn sanftere Mittel wie Heilerde oder Flohsamen zur Darmreinigung angewendet werden.

Eine Darmsanierung oder Heilfastenkur kann individuell gestaltet werden. Möchte man nur eine sanfte Kur durchführen, nachdem man an den Weihnachtsfeiertagen etwas großzügig zugelangt hat? Dann reicht häufig eine Woche. Häufig wird aber eine Dauer von zwei bis vier Wochen empfohlen, um optimale Erfolge bei einer Darmsanierung zu erzielen.

5. Ernährung bei der Darmsanierung

Die beste Darmreinigung erzielt nicht den gewünschten Effekt, wenn sie nicht von einer entsprechenden Ernährung flankiert wird. Was darf man bei einer Darmreinigung also essen? Findet die Darmreinigung zum Heilfasten statt, wird für die Dauer der Kur keine feste Nahrung eingenommen, sondern nur Gemüsebrühe, verdünnte Säfte und flüssige Milchprodukte wie Buttermilch.

Aber auch, wenn man sich eine Darmsanierung ohne Heilfasten vorgenommen hat, sollte man auf seine Ernährung achten. Verzichte auf Lebensmittel, die einen hohen Anteil an Fett oder Zucker haben und setze stattdessen auf basische und ballaststoffreiche Produkte. Auch Weißmehl und Alkohol sind tabu. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte ebenfalls geachtet werden.

Fazit: Den Darm sanft reinigen

Eine Darmreinigung wird häufig zu Beginn einer Darmsanierung eingesetzt. Mit natürlichen Mitteln wie Heilerde und Flohsamen kann der Darm entlastet werden. Wer unter chronischen Erkrankungen oder Nierenproblemen leidet, sollte vor einer Darmreinigung seinen Arzt konsultieren. Auch schwangere und stillende Frauen sollten die Darmreinigung nur unter medizinischer Begleitung durchführen.

Quellen: