19.07.21

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FÜR WAS IST VITAMIN C GUT?

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Vitamin C?
  2. Für was ist Vitamin C gut?
  3. Welche Symptome hat ein Vitamin-C-Mangel?
  4. Wie entsteht ein Vitamin-C-Mangel?
  5. Welche Lebensmittel sind Vitamin-C-Lieferanten?
  6. Worauf sollte man bei Vitamin-C-Präparaten achten?

1. Was ist Vitamin C?

Vitamin C ist eine in der Natur vorkommende organische Säure – auch bekannt als Ascorbinsäure. Der Name Ascorbinsäure stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "ohne Skorbut". Die schwere Erkrankung Skorbut wird durch einen Mangel an Vitamin C verursacht und war einst vor allem bei Seeleuten verbreitet, die auf dem Meer keinen Zugang zu frischem Obst und Gemüse hatten. Tatsächlich war Skorbut sogar die häufigste Todesursache unter Seefahrern im späten Mittelalter.

Ascorbinsäure wurde in den 1920er-Jahren erstmals aus Zitronensaft, Orangensaft und Weißkohl isoliert und vom Biochemiker Sylvester Zilva Vitamin C getauft. In der Nahrungsmittelproduktion wird sie auch als Konservierungsmittel verwendet. Im Körper ist das Vitamin für vielfältige Prozesse notwendig.

2. Für was ist Vitamin C gut?

Welche Aufgaben hat Vitamin C nun konkret im Körper? Tatsächlich trifft die alte Weisheit, dass Vitamin C gut fürs Immunsystem sein soll, zu: Es schützt die Zellen im Körper vor oxidativem Stress und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Doch Vitamin C spielt bei vielen weiteren Funktionen eine wichtige Rolle: zum Beispiel bei der Unterstützung des Nervensystems, bei dem Aufbau des Kollagens und bei der Aufnahme von Eisen im Darm.

Eisen wiederum ist wichtig für die Blutbildung. Daher sind hochwertige Eisenpräparate wie EISEN + Acerola von Vitactiv Natural Nutrition oder PREMIUM EISEN & VITAMIN C mit natürlichem Vitamin C angereichert.

Aber ist Vitamin C nun auch wirklich das Anti-Erkältungs-Vitamin? Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Vitamin C vor allem bei Kindern die Erkältungsdauer verkürzen kann1. Bei Leistungssportlern und Menschen, die hoher körperlicher Belastung oder großer Kälte ausgesetzt sind, wurde durch den vorbeugenden Einsatz von Vitamin C eine Reduktion von Erkältungsinfekten um rund die Hälfte beobachtet2. Unterm Strich kann man also festhalten: Auf die Frage "Für was ist Vitamin C gut?" gibt es viele Antworten – denn das Vitamin ist ein wahres Multitalent.

3. Welche Symptome hat ein Vitamin C-Mangel?

Ein Vitamin-C-Mangel kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Die wohl bekannteste ist Skorbut, die als Seefahrerkrankheit im 16. bis 19. Jahrhundert viele Opfer forderte. Typische Symptome des Vitamin C-Mangels sind:

- Erschöpfung und Müdigkeit
- Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
- Blässe und graugelbstichige Haut
- Schmerzen in der Muskulatur und in den Gelenken
- Infektanfälligkeit und geschwächte Abwehrkräfte
- Blutendes Zahnfleisch und Zahnausfall
- Hautblutungen und schlechte Wundheilung
- Ödeme und Blutungen in der Bindehaut
- Fieber
- Durchfall
- Schwindel und Gleichgewichtsprobleme
- Herzprobleme

In extrem schwerer Vitamin-C-Mangel könnte langfristig zu Blutungen im Gehirn und zum Tod führen.

4. Wie entsteht ein Vitamin-C-Mangel?

Heute ist ein ausgeprägter Vitamin C-Mangel bei einer ausgewogenen Ernährung mit ausreichend frischem Obst und Gemüse selten. Mit ein bis zwei Portionen Obst lässt sich der Tagesbedarf von 95 Milligramm (Frauen) beziehungsweise 110 Milligramm (Männer) meist gut decken. In stressigen Phasen, in denen wir uns einseitig ernähren, kann jedoch ein Vitamin C-Mangel auftreten. Auch bei Menschen, die einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf haben, kann es zu einer Unterversorgung kommen.

Mehr Vitamin C benötigen beispielsweise Schwangere, Stillende oder Menschen, die bestimmte Medikamente wie die Anti-Baby-Pille oder Arzneimittel mit Acetylsalicylsäure oder Sulfonamide enthalten. Auch Vorerkrankungen wie Diabetes können zu einem erhöhten Vitamin-C-Bedarf führen. Wer schwer körperlich arbeitet oder Leistungssport betreibt, sollte ebenfalls mehr Vitamin C zu sich nehmen. Erhöht ist auch der Vitamin-C-Bedarf von Rauchern: Er liegt bei 135 mg (Frauen) beziehungsweise 155 mg (Männer).

5. Welche Lebensmittel sind Vitamin-C-Lieferanten?

Kurz gesagt: Frisches Obst und Gemüse sind gute Vitamin-C-Lieferanten. Viele Menschen halten vor allem Zitrusfrüchte für die besten Vitamin-C-Lieferanten, dabei sind in anderen Lebensmitteln deutlich höhere Mengen an Vitamin C enthalten. Wahre Vitamin C-Wunder sind Acerola, Hagebutten und Sanddornbeeren. Hier eine kurze Übersicht über Lebensmittel, die viel Vitamin C enthalten:

Lebensmittel Vitamin C pro 100 Gramm

- Acerola 1700 mg
- Hagebutten 1250 mg
- Brennnessel 330 mg
- Guave 273 mg
- Sanddornbeeren 265 mg
- Schwarze Johannisbeere 177 mg
- Rote Paprika 140 mg
- Rosenkohl 110 mg
- Brokkoli 110 mg
- Kiwi 100 mg
- Orange 50 g

6. Worauf sollte man bei Vitamin-C-Präparaten achten?

In unserem modernen Alltag ist es nicht immer möglich, sich ausgewogen zu ernähren. In vielen Fällen ist es deshalb sinnvoll, mit Nahrungsergänzungsmitteln zu gewährleisten, dass der Vitamin-C-Bedarf gedeckt wird. Achte bei der Auswahl auf eine hohe Wirkstoffkonzentration sowie die Reinheit und Natürlichkeit der Inhaltsstoffe. In unserem Online-Shop gibt es hochwertige Vitamin-C-Präparate, die aus rein natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden.

All unsere Nahrungsergänzungsmittel sind frei von Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen oder Farbstoffen und werden von unabhängigen deutschen Instituten überprüft– so wie unser Vitamin C von Vitactiv Natural Nutrition mit 7 Vitamin-C-Arten aus Acerola, Hagebutte und Alfalfa in einer Tablette, oder das ACEROLA Vitamin C mit der geballten Vitamin C-Kraft aus der Acerola-Kirsche. Wer Wert auf Bio-Qualität legt, kann unser BIO-VITAMIN von naturity verwenden.

Fazit: Vitamin C – viele wichtige Funktionen

Vitamin C ist für viele Funktionen im Körper verantwortlich und ganz besonders wichtig fürs Immunsystem. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse gewährleistet die Versorgung mit Vitamin C. Wer jedoch einen erhöhten Bedarf hat – beispielsweise durch Rauchen, die Einnahme bestimmter Medikamente oder das Betreiben von Leistungssport – sollte besonders auf eine ausreichende Vitamin-C-Zufuhr achten. Auch bei einer zeitweise einseitigen Ernährung kann die Einnahme von Vitamin-C-Präparaten sinnvoll sein. Bei der Auswahl sollte auf natürliche Inhaltsstoffe und geprüfte Qualität geachtet werden.

Quellen:
1https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Vitamin-C-Prophylaxe-nutzt-vor-allem-Kindern-und-Sportlern-328677.html
2https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-482015/vitamin-c-bei-erkaeltungen/