Algen, eine Nährstoffquelle aus dem Wasser

In Asien sind Algen fester Bestandteil des Speiseplans, inzwischen sind sie auch bei uns sehr beliebt.Weit mehr als 500.000 verschiedene Algenarten gibt es geschätzt, sie zählen zu den artenreichsten Pflanzengruppen. Doch nur 500 Algenarten sind bisher näher bekannt, zum Verzehr zählen dazu etwa Makroalgen wie Nori, Wakame, Kombu oder Mikroalgen wie Spirulina und Chlorella.

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Über das Multitalent Alge

Die Meeresbewohner gehören zu den ältesten Lebewesen der Welt. Sie sind extrem anpassungsfähig und ihre Zellwände sind stark und elastisch, um gegen starke Meeresströmungen gewappnet zu sein. In Asien gelten Algen mit ihrem hohen Nährstoffgehalt schon lange als Superfood, in Deutschland steigt die Anzahl der Forschungsprojekte um Seetang, Braunalgen und Co. Algen reinigen die Meere, sie verstoffwechseln alle Schadstoffe, die zum Meeresboden sinken, beispielsweise das Klimagas CO2 sowie giftige Schwermetalle und verschließen sie in Form von Biomasse. Wie viel CO2 von Algen aufgenommen und dauerhaft gebunden werden kann, wird aktuell erforscht.

Ihre feste und gleichzeitig flexible Struktur macht sie außerdem zum perfekten Material für Verpackungen. Aus der gelatineartigen Algenstruktur werden derzeit in Testlabors biegsame, robuste Materialien hergestellt, in ein paar Jahren sollen sie als Lebensmittelverpackung auf den Markt kommen. Im Gegensatz zu Plastik sind Algen ein nachhaltiges und wirtschaftlich rentables Material. Sie vermehren sich sehr schnell, brauchen weder Dünger noch Bewässerung. Man kann die ganze Pflanze für die Verpackungsherstellung verwerten – es fallen keine Abfallstoffe an.

Algen eignen sich außerdem zur Energiegewinnung: Sie können mit Hilfe des Sonnenlichts Glykolat, eine Vorstufe des Zuckers und energiereicher Stoff herstellen und aus dieser Kohlenstoffverbindung lässt sich Methan herstellen, das sich wiederum als Kraftstoff verwenden lässt.

Als Nahrungsmittel sind sie kalorienarm und reich an Ballaststoffen, gesunden Fettsäuren, Proteinen und Vitaminen. Algen gelten als zukunftsweisend für unsere Ernährung, weil sie sich unter einfachsten Bedingungen produzieren lassen - das heißt zum Beispiel, es werden keine Agrarflächen dafür benötigt.

Die Mikroalge Chlorella

Ihre vielseitige Zusammensetzung macht die Chlorella Alge seit vielen Jahren zur beliebten Nahrungsergänzung. Die einzellige Chlorella Alge gehört zum Stamm der Grünalgen und enthält wichtige Nährstoffe im organischen Verbund. Die grüne Farbe verdankt die Chlorella ihrem hohen Anteil an Blattgrün, dem sogenannten Chlorophyll, das durch Photosynthese entsteht.

Ihre Inhaltsstoffe sind bemerkenswert: ein Proteingehalt von rund 60 Prozent mit allen essenziellen Aminosäuren. Dazu Eisen (etwa 120 mg pro 100 g), Magnesium, Kalzium, Phosphor, Zink und Mangan. Sie ist eine der wenigen pflanzlichen Vitamin-B12-Quellen, was sie für Veganer und Vegetarier interessant macht. Vitamin B12 trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung, zu einer gesunden Funktion des Nervensystems, zu einer gesunden Funktion der Psyche und des Immunsystems und zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.1

Die Mikroalge Spirulina

Die spiralförmige Blaualge Spirulina platensis zählt zu den ältesten bekannten Organismen. Sie ist keine Meeresalge, sondern gedeiht in stark alkalischen Gewässern in subtropischen Gebieten. Spirulina ist reich an pflanzlichen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere an Folsäure, in 100 g sind bis zu 180 µg enthalten.

Übrigens: Bereits 1974 stufte die Weltgesundheitsorganisation Spirulina als ein wichtiges Lebensmittel für die Zukunft ein. Denn die steigende Weltpopulation auf über zehn Milliarden Menschen bis zum Jahr 2050 bedeutet auch eine größere Nachfrage an Eiweißen, die von heute genutzten Quellen nicht mehr gesichert werden kann. 2019 wurde an der Technischen Universität Israel in Haifa eine neue Falafel-Art aus Spirulina entwickelt und mit ihr ein höhere Eiweißversorgung sichert – das Projekt gewann den ersten den ersten Preis des Wettbewerbes des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie.2