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11.05.21
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ENTZÜNDUNG IM DARM ERFOLGREICH BEKÄMPFEN

So haben Darmentzündungen keine Chance!
Wie entstehen Entzündungen im Darm eigentlich und was kann man gegen sie tun? Diesen Fragen gehen wir hier im Ratgeber nach. Zum Schluss möchten wir dir außerdem noch ein paar nützliche Nahrungsergänzungsmittel für den Darm empfehlen – damit du nachhaltig gut gerüstet bist im Kampf gegen Darmbeschwerden.

Inhaltsverzeichnis

1. Woher kommt eine Entzündung im Darm?

Darmentzündung ist ein Sammelbegriff für verschiedene entzündliche Erkrankungen im Darm. Eine akute Entzündung im Darm betrifft meist die Darmschleimhaut. Hier sitzen die Immunzellen, die auf Reize mit deutlichen Abwehrreaktionen reagieren können. Verschiedene Auslöser kommen für eine akute Entzündung im Darm in Frage:

Viren:
Schätzungen zufolge sind für rund 70 Prozent der akuten Entzündungen im Magen-Darm-Trakt Viren verantwortlich. Insbesondere Rotaviren, Adenoviren, Norwalk-Viren, Echoviren und Coxsackieviren können eine Darmentzündung verursachen.

Andere Mikroorganismen:
Neben Viren können auch Bakterien oder ein Hefepilz im Darm für die Entzündung verantwortlich sein. Hier ist vor allem der Pilz Candida Albicans zu nennen. Er ist Bestandteil der natürlichen Darmflora. Bei einem gestörten Immunsystem kann er sich jedoch so stark vermehren, dass es zu Entzündungen kommt.

Weitere Ursachen:
Auch unverträgliche Lebensmittel, allergische Reaktionen oder hormonelle Ursachen können eine Entzündung im Darm auslösen. In seltenen Fällen stecken Parasiten hinter der Darmentzündung.

2. Wie äußert sich eine Darmentzündung?

Eine akute Entzündung im Darm kann unterschiedliche Symptome hervorrufen. Häufig ist neben dem Darm auch der Magen betroffen, dann spricht man von Gastroenteritis. Besonders häufig kommen folgende Beschwerden bei Patienten vor:

- Durchfall
- Bauchkrämpfe
- Blähungen
- Übelkeit
- Erbrechen
Müdigkeit
- Kopf- und Gliederschmerzen

Grundsätzlich gilt: Wenn die Beschwerden bei einer Entzündung im Darm nach drei Tagen nicht von alleine besser geworden sind oder der Durchfall blutig ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei sehr starken Bauchkrämpfen oder Fieber ist medizinischer Rat empfehlenswert.

3. Wie lange dauert eine Darmentzündung?

Wie lange eine Darmentzündung dauert, hängt maßgeblich von der Ursache ab. Eine akute Darminfektion (Enteritis), die durch Viren ausgelöst wurde, heilt in der Regel nach etwa einer Woche von alleine ab. Liegt jedoch ein Darmpilz vor oder verbirgt sich ein Parasit hinter den Beschwerden, ist eine medikamentöse Behandlung notwendig. Unter der Therapie sollten die Symptome nach spätestens zwei Wochen vorbei sein. Hinter längeren oder häufig wiederkehrenden Entzündungen im Darm steckt häufig eine chronisch-entzündliche Erkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa.

4. Chronische Entzündung im Darm

Neben den akuten Entzündungen im Darm gibt es auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), die zu den Autoimmunerkrankungen zählen. Wie genau sie entstehen, ist bis heute nicht vollständig erforscht. Vermutlich treffen genetische Veranlagung und umweltbedingte Auslöser aufeinander.

Als Risikofaktoren gelten Zigarettengenuss, Infektionen mit bestimmten Bakterienstämmen, eine falsche Ernährung oder psychischer Stress
1. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen werden vom Arzt mit Medikamenten behandelt. Vor allem Immunsuppressive kommen bei Patienten zum Einsatz, um die autoimmune Entzündungsreaktion zu unterdrücken.

5. Was tun bei entzündetem Darm?

Bei einer akuten Entzündung im Darm helfen die folgenden Maßnahmen:

Ruhe:
Fühlt man sich müde und abgeschlagen, sollte man sich Bettruhe gönnen und Stress oder körperliche Anstrengungen vermeiden.

Viel Flüssigkeit:
Bei Durchfall oder Erbrechen ist es wichtig, viel zu trinken. Bei starkem Durchfall kann ein Elektrolyt-Präparat sinnvoll sein.

Tee:
Ungesüßter Kamillentee kann dazu beitragen, den Magen zu beruhigen. Schwarzer Tee enthält Gerbstoffe, die ausgleichend auf den Darm wirken können.

Nährstoffversorgung:
Achte auf eine ausgewogene und leichte Ernährung mit vielen Nährstoffen. Mit einem Nahrungsergänzungsmittel kann sichergestellt werden, dass durch den Durchfall keine Mangelversorgung entsteht.

Lebensmittel:
Zwieback und Banane wirken stopfend. Geriebener Apfel enthält den Ballaststoff Pektin, der den Stuhl etwas eindicken kann. Auch ungesüßter Haferschleim ist ideal bei Durchfall.

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Fazit: Schluss mit der Entzündungen im Darm

Darmentzündungen äußern sich häufig in unangenehmen Durchfällen und Bauchschmerzen. Sie können verschiedene Ursachen haben, Viren sind besonders häufig. Doch man kann auch selbst etwas tun: Mit einer gesunden Darmflora kann einer Entzündung im Darm, die von Bakterien und Pilzen hervorgerufen wird, häufig vorgebeugt werden. Eine ausgewogene Ernährung hilft dabei, die Darmgesundheit zu unterstützen und Darmreizungen entgegenzuwirken.

Tipp: Darmentzündungen vorbeugen mit Probiotika

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Wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie du deine Darmgesundheit unterstützen kannst, empfehlen wir dir unseren Blogartikel "Gesunder Darm: Das kann man dafür tun" zur Lektüre.

Quelle: