Sanfte Entwässerung des Körpers – so funktioniert es

Geschwollene Beine, aufgequollene Augenlider – viele Frauen kennen das Problem. Doch Wassereinlagerungen im Körper sehen nicht nur unschön aus, sie können auch Schmerzen verursachen und zu gesundheitlichen Problemen führen. Wie entstehen Wassereinlagerungen und waskann man tun, um die Entwässerung des Körpers auf natürliche Art anzukurbeln? Diese und weitere Fragen rund um das Entwässern erklären wir hier!

Inhaltsverzeichnis

    1. Wie kommt es zu Wassereinlagerungen?
    2. Warum ist die Entwässerung des Körpers sinnvoll?
    3. Wie kann ich meinen Körper entwässern?
    4. Entwässerung des Körpers: Hausmittel & Tipps
    5. Was entwässert Beine?
    6. Wie lange darf man entwässern?
entw&aumlaesserung

1. Wie kommt es zu Wassereinlagerungen?

Unser Körper besteht zu 50 bis 60 Prozent aus Wasser1. Ein gesundes Lymphsystem transportiert die Gewebeflüssigkeit durch den Körper, so dass Bakterien, Viren und abgestorbene Zellen abtransportiert werden können. Ist die körpereigene Wasserregulierung intakt, tritt genauso viel Flüssigkeit aus den Kapillaren aus, wie wieder hineinströmt. Eine zusätzliche Entwässerung des Körpers ist dann nicht notwendig. Wird das Lymphsystem jedoch gestört, kann es den Flüssigkeitshaushalt nicht mehr richtig regulieren.

Dann tritt zu viel Flüssigkeit aus den Kapillaren aus, zu wenig strömt zurück. Es kommt zu Wassereinlagerungen (Ödemen). Vor allem Frauen leiden darunter, da die Struktur ihres Bindegewebes Wassereinlagerungen begünstigt. Betroffen sind die Waden, Knöchel, aber auch die Oberarme und der Bauch. Gründe für Funktionsstörungen im Lymphsystem gibt es viele. Die meisten sind harmlos und sorgen nur für vorübergehende Wassereinlagerungen. In seltenen Fällen können jedoch ernsthafte gesundheitliche Probleme dahinterstecken.

Mögliche Ursachen für Wassereinlagerungen sind:

  • allgemeiner Bewegungsmangel
  • vermehrtes Sitzen und Stehen
  • Durchblutungsstörungen
  • Störungen der Schilddrüse
  • Hormonschwankungen
  • falsche Ernährung
  • Venenschwäche
  • Medikamente wie Verhütungsmittel, Hormone, Kortison, Antirheumatika, Schmerzmittel
  • Übergewicht
  • hohe Temperaturen im Sommer
  • Erkrankungen wie Diabetes oder Lipödeme
  • Organschwäche von Herz, Nieren oder Leber

Übrigens: Häufig heißt es, Kaffee würde die Dehydrierung des Körpers fördern und damit die Einlagerung von Wasser provozieren. Das ist jedoch nicht korrekt, wie britische Forscher herausgefunden haben2.

2. Warum ist die Entwässerung des Körpers sinnvoll?

Den Körper zu entwässern ist eine beliebte Möglichkeit, schnell Gewicht zu verlieren. Zwar wird dabei kein Fettgewebe abgebaut, man nimmt jedoch innerhalb weniger Tage ein bis zwei Kilo ab. Frauen, die grundsätzlich sportlich sind, werden nach einer Entwässerung des Körpers oft feststellen, dass sie wieder definierter aussehen. Doch die Wassereinlagerungen können nicht nur aus ästhetischen Gründen stören. Häufig sind sie auch mit unangenehmen Spannungsgefühlen oder sogar Schmerzen verbunden. Im schlimmsten Fall können Sie das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen erhöhen.

3. Wie kann ich meinen Körper entwässern?

Grundsätzlich gilt: Vor der Entwässerung des Körpers sollten Sie von einem Arzt abklären lassen, dass keine ernsthaften Erkrankungen hinter den Wassereinlagerungen stecken. Dauerhafte und besonders harte Schwellungen können auf eine Störung der Organfunktion hindeuten. Treten die aufgeschwemmten Stellen nur temporär auf, beispielsweise wenn Sie im Büro wieder einen langen Tag am Computer gesessen und kaum Zeit für Pausen hatten, dann spricht nichts dagegen, den Körper zu entwässern.

Um gesund zu entwässern, sollten Sie den Stoffwechsel und die Durchblutung anregen und viel Wasser trinken – am besten drei, maximal vier Liter täglich. Es mag paradox klingen, doch die Flüssigkeit hilft dabei, das eingelagerte Wasser auszuschwemmen. Viel Bewegung – wie Joggen, Walken oder Fitnesstraining – helfen dabei, den Körper zu entwässern. Ebenfalls wichtig: viel schlafen und Stress reduzieren. Denn Stress regt die Ausschüttung des Hormons Cortisol an. Das wiederum produziert den Botenstoff ADH, der den Wasserhaushalt beeinflusst.

4. Entwässerung des Körpers: Hausmittel & Tipps

Verschiedene Hausmittel und Verhaltenstipps können dabei helfen, den Körper zu entwässern. Dazu gehören:

  • Wasserhaltige Lebensmittel: Gemüse- und Obstsorten mit hohem Wasseranteil helfen dabei, Wassereinlagerungen aus dem Körper zu schwemmen.
  • Entwässerndes Obst: Obstsorten wie Melone, Ananas, Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren haben regen die Entwässerung des Körpers an.
  • Entwässerndes Gemüse: Essen Sie vermehrt Gurke, Fenchel, Kürbis, Sauerkraut, Möhren, Zucchini, Spargel, Artischocken, Knoblauch, Avocado, Zwiebeln, Reis und Ingwer.
  • Entwässernde Kräutertees: In der Natur gibt es verschiedene Kräuter, die dabei helfen, den Körper zu entwässern. Trinken Sie viel ungesüßten Tee mit Brennnessel, Birkenblättern, Löwenzahn und Zinnkraut.
  • Glas warmes Wasser: Im Ayurveda schwört man darauf, ein Glas warmes Wasser morgens langsam auf leeren Magen zu trinken, um die Entwässerung des Körpers anzukurbeln. Auch Zitronenwasser soll einen positiven Effekt haben.
  • Kalium: Der Mineralstoff Kalium spielt bei der Regulation unseres Wasserhaushaltes eine wichtige Rolle. Apfelessig enthält viel Kalium und soll helfen, den Körper zu entwässern. Auch Bananen, Quinoa und Avocado enthalten viel Kalium.
  • Verzicht auf Alkohol: Alkoholische Getränke wirken dehydrierend und animieren den Körper dazu, Flüssigkeit im Gewebe zu speichern.
  • Verzicht auf Salz und Zucker: Während der Entwässerungskur sollten Sie auf Speisen mit hohem Salz- und Zuckergehalt verzichten.
  • Durchblutung fördern: Massagen, Fußbäder, Faszienrollen, Wechselduschen und Lymphdrainagen können die Durchblutung anregen und damit helfen, überschüssiges Wasser abfließen zu lassen.

Tipp: Wer entwässern möchte, sollte auf keinen Fall einfach zu chemischen Medikamenten greifen, ohne mit seinem Arzt gesprochen zu haben. Die Natur bietet verschiedene Pflanzen, die auf sanfte Weise helfen können, die Durchblutung anzuregen, die Gesundheit der Harnwege zu unterstützen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Der Vitalstoffkomplex ENTWÄSSERUNG von PURE ELLA beinhaltet verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe, welche bei der Entwässerung des Körpers unterstützen, indem sie zum Beispiel zur Regulierung des Elektrolythaushalts beitragen. Der Vitalstoffkomplex enthält keine Hormone oder synthetischen Konservierungsstoffe, ist von unabhängigen Laboren geprüft, vegan und nachhaltig verpackt.

5. Was entwässert Beine?

Wasser in den Beinen ist besonders lästig: Plötzlich passen die Schuhe nicht mehr, die Beine fühlen sich geschwollen an, werden schwer und schmerzen. Häufig ist die Ursache für Wasser in den Beinen eine gestörte Durchblutung durch schwache Venen. Die Lymphflüssigkeit kann nicht richtig abfließen und staut sich an. Hier sind regelmäßige Bewegung und durchblutungsfördernde Massagen besonders wichtig. Studien haben gezeigt, dass auch Rosskastanie bei chronischen Venenleiden helfen kann3.

6. Wie lange darf man entwässern?

Eine gezielte Kur zur Entwässerung des Körpers sollte in Absprache mit dem Arzt stattfinden. Er kann auch, je nach individuellem Gesundheitszustand, informieren, wie lange entwässert werden sollte. In der Regel dauert eine Entwässerungskur etwa fünf bis sieben Tage. Es ist aber auch möglich, regelmäßig einen Tag pro Woche zu entwässern.

Quellen:

https://flexikon.doccheck.com/de/K%C3%B6rperwasser

https://www.geo.de/reisen/14961-rtkl-forschung-fuenf-studien-zu-kaffee-und-ihre-ueberraschenden-ergebnisse

https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/rosskastan/