Gesunde Haut: Nährstoffe für die Zellen, Vitamine für ein schönes Hautbild

Wer wünscht sie sich nicht – eine strahlende, glatte und gesunde Haut? Die gute Nachricht: Für eine schöne Haut kann man selbst einiges tun. Was schadet unserer Haut und mit welchen Nährstoffen kann man sie gezielt unterstützen? Diesen Fragen gehen wir in diesem Artikel nach – und geben 10 Tipps für eine gesunde Haut.

Inhaltsverzeichnis

    1. Unsere Haut: Funktion und Aufbau
    2. Was schadet der Haut?
    3. Welche Nährstoffe unterstützen ein gesundes Hautbild?
    4. 10 Tipps für gesunde Haut
vitamine-haut

1. Unsere Haut: Funktion und Aufbau

Gesunde Haut – ihre Bedeutung für unser Wohlbefinden wird oft unterschätzt. Dabei ist die Haut unser größtes Organ und besteht aus zwei Milliarden Hautzellen1. Sie verhindert, dass Krankheitserreger in den Körper eindringen, schützt uns vor schädlichen Umwelteinflüssen und hilft uns dabei, uns an klimatische Bedingungen anzupassen. Sie ist auch am Stoffwechsel beteiligt, speichert Wasser, Fette und Salze und ist an der Produktion von Vitamin D beteiligt.

Um all das leisten zu können, ist die gesunde Haut in mehreren Schichten aufgebaut. Man unterscheidet die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und die tiefe Unterhaut (Subcutis). Die äußerste Schicht der Oberhaut stellt die Hornschicht (Stratum corneum) dar. Die Oberhaut erneuert sich permanent selbst, abgestorbene Epithelzellen wandern nach oben und verhornen dort. Für die Straffheit der Oberhaut ist die darunter liegende Lederhaut mit ihrem festen Bindegewebe verantwortlich.

In der Lederhaut befindet sich das Drüsengewebe mit den Talgdrüsen und Schweißdrüsen, die Nervenfasern und Rezeptoren, Blut- und Lymphgefäße, aber auch die vernetzten Kollagenfasern, die für die Spannung der Oberhaut wichtig sind. Über die Blut- und Lymphgefäße in der Lederhaut wird die Oberhaut mit Nährstoffen versorgt. Die Unterhaut schließlich besteht vor allem aus Fettzellen und lockerem Bindegewebe. Sie speichert die Nährstoffe und dient als Schutz vor Wärmeverlust und Stößen.

2. Was schadet der Haut?

Gesunde Haut leistet viel für unseren Körper – doch verschiedene Faktoren können dazu führen, dass unsere Haut beeinträchtigt wird. Dazu gehören:

  • Überbeanspruchung: UV-Strahlung, häufiges Händewaschen, ständige Nässe, reizende Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten – all dies kann die Barrierefunktion der Haut empfindlich schwächen.
  • Allergien und Erkrankungen: Viele gesundheitliche Probleme wirken sich auch auf die Haut aus. Dazu gehören allergische Reaktionen, Ekzeme, Hautentzündungen, Neurodermitis oder Schuppenflechte, aber auch Diabetes oder Nierenerkrankungen.
  • Natürliche Alterungsprozesse: Im Alter kann die Haut weniger Feuchtigkeit speichern. Der Anteil an Elastin, Kollagen, Eiweiß und Hyaluron sinkt. So ist die Haut weniger widerstandsfähig und reißt schneller ein. Das macht es für Krankheitserreger leicht.
  • Falsche Ernährung: Eine ungesunde Ernährung schlägt sich auch in ungesunder Haut nieder. Zu viel Alkohol und Nikotin, ein Mangel an Vitamin B und Vitamin C, ungesättigten Fettsäuren, Zink oder Selen kann der Haut ebenfalls schaden.
  • Zu wenig Bewegung: Wird die Haut schlecht durchblutet, kann der Hautstoffwechsel gestört werden. Die Haut wird nicht mehr mit wichtigen Nährstoffen versorgt, Abfallprodukte können nicht richtig abtransportiert werden und es entstehen Wassereinlagerungen. In dem Fall kann eine Entwässerung der Haut sinnvoll sein.

3. Welche Nährstoffe unterstützen ein gesundes Hautbild?

Auf dem Markt gibt es eine Unmenge an Cremes und Lotionen für die Haut. Doch Cremes können meist nicht in die tieferen Hautregionen eindringen, da die Zellschichten unter der Epidermis wie eine Barriere wirken. In jedem Fall ist es effektiver, die Nährstoffe einzunehmen. Über die Nahrung gelangen die Vitamine und Nährstoffe überall im Organismus dorthin, wo sie benötigt werden.

Folgende Nährstoffe sind für die Haut wichtig.

  • Vitamine: Vitamin C schützt die Zellen und unterstützt die Produktion von Kollagenfasern. Vitamin A ist wichtig für die Erhal¬tung von Haut und Schleimhäuten. Vitamin B2 ist für den Stoffwechsel und den Abtransport von Abfallprodukten unerlässlich. Biotin ist wichtig, um Kreatin zu bilden – dem Hauptbestandteil der Haut. Vitamin E ist ebenfalls ein Antioxidans. Es trägt dazu bei, den Körper vor oxidativem Stress zu schützen. Denn "Oxidantien", auch "freie Radikale" genannt, die der Körper durch die Umwelt sowie ungesunde Lebensgewohnheiten aufnimmt, zerstören gesunde Zellen und können so u.a. den Hautalterungsprozess beschleunigen.
  • Mineralstoffe: Zink ist der Beauty-Mineralstoff. Es ist, wie auch Biotin, für die Herstellung von Kreatin notwendig. Silizium ist ebenfalls an der Bildung von Kreatin und Kollagen beteiligt und erhält die Hautelastizität. Selen ist ein Radikalfänger und ebenfalls essenziell für die Erhaltung der normalen Hautfunktion.
  • Eiweiß: Um beschädigte Zellen zu reparieren, braucht der Körper Proteine.
  • Omega-3-Fettsäuren: Ist die Haut trocken, kann das an einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren liegen. Sie sind wichtig für die Feuchtigkeitsversorgung der Haut.

4. 10 Tipps für gesunde Haut

Eine wissenschaftliche Studie aus den USA ergab 2013, dass Sportler ihren Proteinshake am besten innerhalb 30 Minuten nach dem Training trinken sollten. Denn kurz nach dem Training lagern die Muskeln am schnellsten Eiweiß ein. Dies ist wichtig für die Regeneration und für den Aufbau von Muskelmasse1.

Außerdem kann man Eiweiß-Shakes als sättigenden Ersatz für Mahlzeiten zu sich nehmen – dann, wenn man für gewöhnlich auch essen würde. Viele Menschen setzen auf einen Shake mit Proteinpulver am Abend. Denn mit einem Eiweißshake umgeht man die abendliche Aufnahme von Kohlenhydraten, die bei einer Diät nach Low-Carb-Ernährungsplan vermieden werden sollte.

  1. Richtig reinigen: Achten Sie darauf, Ihre Haut abends zu reinigen – Make-Up sollte sanft und gründlich entfernt werden.
  2. Viel trinken: Jeden Tag sollten Sie mindestens zwei Liter Wasser zu sich nehmen. So wird die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und wirkt wieder prall und lebendig.
  3. Ausreichend schlafen: Gesunder Schlaf unterstützt die Zellen bei der Erneuerung.
  4. Massagen: Mit Massagen, Faszienrollen und Wechselduschen unterstützen Sie die Durchblutung der Haut.
  5. Sonnenschutz: Achten Sie darauf, immer einen angemessenen Sonnenschutz aufzutragen, der Sie vor schädlichen UV-Strahlen schützt.
  6. Peeling: Bei einem Peeling mit Heilerde werden abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt. Die Durchblutung der Haut wird angeregt.
  7. Gesunde Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit wenig Salz und Zucker, aber viel frischem Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst, Fisch und Nüssen. Auf Alkohol und Nikotin sollten Sie verzichten und Fleisch eher maßvoll verzehren.
  8. Frische Luft: Lassen Sie genug Sauerstoff an Ihre Haut – sonst sieht sie schnell fahl und müde aus.
  9. Hyaluronsäure: Klinische Studien haben gezeigt, dass die Aufnahme von Hyaluronsäure die Hautfeuchtigkeit positiv beeinflusst.
  10. Kollagen: Unsere Haut besteht zu etwa 80 Prozent aus dem Protein Kollagen. Studien deuten darauf hin, dass die regelmäßige Einnahme von Kollagen zum Erhalt der normalen Struktur von Haut und Bindegewebe beitragen und trockener Haut damit entgegenwirken kann2.

Extra-Tipp: Alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe für eine gesunde Haut liefert Ihnen der Vitalstoffkomplex HAUTWOHL von PURE ELLA. Er enthält Hyaluronsäure, Zink und Vitamin C zur Unterstützung der Kollagenbildung. Selbstverständlich besteht PURE ELLA HAUTWOHL ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen, ist vegan, in Deutschland geprüft und zertifiziert.

Fazit: Gesunde Haut – das können Sie selbst dafür tun

Eine gesunde Haut ist für unsere Lebensqualität unerlässlich. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann jeder die Gesundheit seiner Haut selbst unterstützen. Auch regelmäßige Bewegung, viel frische Luft, ausreichend Schlaf sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin sind wichtig. Nährstoffmangel kann unsere Haut beeinträchtigen, daher können gezielte Vitalstoffkomplexe für gesunde Haut ebenfalls sinnvoll sein.

Quellen:

https://www.netdoktor.de/anatomie/haut

https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S014181301833770X