11.05.21

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VITAMINE FÜR DIE HAUT: DIE HAUTGESUNDHEIT STÄRKEN

Frisch, glatt und strahlend: So wünschen wir uns unsere Haut. Wenn wir in den Spiegel schauen, sieht die Realität aber leider manchmal anders aus: blasse, müde und trockene Haut, die dazu vielleicht sogar noch unrein ist. Alle wichtigen Fragen rund um Vitamine für die Haut klären wir in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

1. Wie stärkt man die Haut?

Um sich in seiner Haut richtig wohlzufühlen, ist die richtige Hautpflege wichtig – von außen und von innen. Ein ungesunder Lebensstil schlägt sich schnell im Hautbild nieder. Nährstoffmangel, aber auch zu wenig Bewegung, Rauchen oder häufiger Alkoholgenuss können die Haut negativ beeinflussen – sie sieht schlaff und kraftlos aus, hat einen unebenmäßigen Teint oder ist trocken und empfindlich. Und wer häufiger spät ins Bett kommt, weil er mal wieder Überstunden im Büro geschoben hat, der weiß: Auch Schlafmangel nimmt unsere Haut uns übel. Aber wie kann man die Haut stärken?

Für eine gesunde Haut sollte auf eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, frischem Gemüse, Obst und Nüssen, wertvollen Pflanzenölen und ab und zu etwas hochwertigem Fisch geachtet werden. Viel trinken, ein gesunder und regelmäßiger Schlaf, moderater Sport für die Durchblutung und viel frische Luft bieten der Haut ebenfalls beste Bedingungen. Bei der Auswahl von Kosmetikprodukten sollte man auf sanfte, nicht-reizende Inhaltsstoffe setzen. Neben diesen Tipps können jedoch auch bestimmte Vitamine für die Haut eine positive Wirkung haben.

2. Welcher Vitaminmangel kann bei Hautproblemen vorliegen?

Für eine gesunde Haut ist die Versorgung mit Nährstoffen essenziell. Wenn wichtige Vitamine für die Haut fehlen, kann dies zu den verschiedensten Hautproblemen führen. Relativ häufig kommt beispielsweise ein Mangel an Vitamin B12 vor – und das nicht nur bei Veganern und Vegetariern, sondern auch bei Mischköstlern. Vitamin-B12-Mangel kann zu blasser und unreiner Haut führen.

Auch eine Unterversorgung mit B3, B6 und B9 kann sich an der Haut zeigen – nämlich in Form von mangelnder Elastizität und frühzeitiger Bildung von Falten. Fehlt 
Biotin oder Zink, kann sich das in schlecht verheilenden Wunden niederschlagen. Der weit verbreitete Vitamin-D-Mangel kann die Entstehung von Hauterkrankungen wie Akne oder Neurodermitis fördern.

3. Welches Vitamin fehlt bei trockener Haut?

Trockene, rissige und juckende Haut gehört zu den häufigsten Hautbeschwerden. Für trockene Haut kann es viele Ursachen geben – beispielsweise eine übertriebene Körperhygiene mit zu häufigem Händewaschen oder Duschen, trockene Heizungsluft oder eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Auch wenn wichtige Vitamine für die Haut fehlen, kann das trockene Haut begünstigen. Hier ist insbesondere Niacinamid zu nennen, auch als Vitamin B3 bekannt.

Vitamin B3 ist an der Bildung von Ceramiden und Cholesterolen beteiligt. Diese sind wichtig für die Hautbarriere der obersten Hautschicht, die dafür sorgt, dass unsere Haut keine Feuchtigkeit verliert. Ein Mangel an Vitamin B3 kann deshalb dazu führen, dass die Haut Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend speichern kann – sie dringt durch die Hautbarriere nach außen und verdunstet einfach. Die Folge: Unsere Haut trocknet aus und spannt unangenehm. Neben Vitamin B3 kann auch ein Mangel des Mineralstoffes Silizium hinter trockener Haut stecken.

Nimmt der Körper mit der Nahrung zu wenig 
Omega-3-Fettsäuren auf, kann dies ebenfalls zu Hauttrockenheit führen. Auch ein Mangel an Vitamin A oder Vitamin C kann hinter den Problemen stecken. Zeigt die Haut kleine Risse, reißen die Mundwinkel ein und brechen die Nägel ab, ist häufig ein Mangel an Zink dafür verantwortlich. Übrigens: Wer regelmäßig Alkohol trinkt oder Hormone wie die Anti-Baby-Pille nimmt, hat häufig mit trockener Haut zu kämpfen.

4. Welche Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel bei schlechter Haut?

Nahrungsergänzungsmittel sind natürlich keine Wunderwaffe für ewige Jugend – und sie können auch eine falsche Ernährung nicht dauerhaft ausgleichen. Doch verschiedene Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe können die Hautgesundheit unterstützen und bei Hautproblemen einen Vitaminmangel vorbeugen. Natürlich sollte man auch auf eine gesunde Lebensweise achten.

Zu den wichtigsten Vitaminen für die Haut gehören:

Vitamin D:
Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D bei Hauterkrankungen helfen kann, vor allem bei Akne, Ekzemen und Entzündungen1. Vitamin D wird durch Sonneneinstrahlung in der Haut produziert. Untersuchungen zeigen jedoch, dass mindestens 30 Prozent der Menschen in Deutschland im Winterhalbjahr unter einem Vitamin-D-Mangel leiden2. Damit liegt Vitamin D auf der Liste der bedeutenden Vitamine für die Haut ganz weit vorne.

Vitamin A:
Das Vitamin übernimmt eine wichtige Funktion bei der Zellbildung. Mangelt es an Vitamin A, kann die Haut trocken, schuppig und rissig sein. Außerdem unterstützt es die Erhaltung normaler Schleimhäute, wie zum Beispiel die der Augen. Reines Vitamin A kommt nur in Lebensmitteln tierischen Ursprungs vor, die bekannteste Quelle ist Leber. Unser Körper ist jedoch in der Lage, Vitamin A aus Beta-Carotin zu bilden. Pflanzliche Lieferanten mit einem hohen Anteil an Beta-Carotin sind vor allem Möhren und rote Paprika sowie grünes Gemüse wie Spinat, Broccoli und Grünkohl.

Vitamin B3:
Dieses Vitamin ist an der Bildung neuer Zellen beteiligt. Es wird auch als Niacin bezeichnet und steckt vor allem in tierischen Produkten wie Geflügelfleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten. Vegetarier und Vegetarierinnen können auf Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte ausweichen.

Vitamin B5:
Wenn du unter Akne und Pickeln leidest, solltest du dir dieses Vitamin näher ansehen. Ein Mangel kann zu Hautunreinheiten und Entzündungen führen. Außerdem hilft Vitamin B5 dabei, Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. Das Vitamin wird auch Pantothensäure genannt und kommt in hoher Konzentration in tierischen Innereien vor. Aber auch Vollkornprodukte, Avocados und Nüsse sind gute Lieferanten.

Vitamin C:
Es gehört zu den wichtigsten Vitaminen für die Haut, denn es gilt als das stärkste Antioxidans, das unserem Körper zur Verfügung steht. Außerdem soll es bei Hautunreinheiten helfen. Vitamin C spielt bei der Produktion von Kollagen eine wichtige Rolle und kann damit die Haut unterstützen. Dass Zitrusfrüchte Vitamin C enthalten, ist bekannt – eine viel höhere Konzentration haben jedoch Acerola, Hagebutten und Sanddornbeeren.

Vitamin E:
Auch Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Am besten unterstützt das Vitamin die Haut in Kombination mit Zink und Vitamin C. Vitamin E findet sich in Pflanzenölen, Mandeln, Haselnüssen und Pistazien.

Tipp: Der rein natürliche Vitalstoffkomplex 
Hautwohl von pure ella. unterstützt die Hautgesundheit. Vitamin C sowie Zink bieten einen Zellschutz vor oxidativem Stress. Zudem unterstützt Vitamin C die Kollagenbildung. Und Kollagen ist wichtig für eine straffe und elastische Haut. Außerdem in HAUTWOHL enthalten: Hyaluronsäure und Zink – ebenfalls für den Erhalt einer gesunden Haut. Die Produkte von pure ella. wurden von Frauen für Frauen entwickelt, haben vegane Rezepturen und werden nachhaltig verpackt.

Fazit: Vitamine für die Haut – unentbehrlich für ein gutes Hautbild

Wenn es unserer Haut nicht gut geht, kann das viele Ursachen haben – häufig steckt Schlafmangel, zu viel Alkohol, Rauchen oder die Einnahme bestimmter Medikamente dahinter. Doch auch ein Mangel an Nährstoffen und Vitaminen kann sich negativ auf das Hautbild auswirken. Wird die Versorgung mit den wichtigsten Vitaminen für die Haut sichergestellt, verschwinden häufig auch die Hautprobleme wieder. Natürliche Vitalstoffkomplexe können die Gesundheit der Haut aktiv unterstützen. Halten die Beschwerden längere Zeit an oder verschlimmern sie sich sogar, sollte man jedoch einen Hautarzt aufsuchen.

Quellen:

1https://www.hautinfo.at/artikel/wissenswertes/haut-sonne/hilft-vitamin-d-bei-hauterkrankungen.html 
2
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Vitamin-D-Mangel-richtig-erkennen-und-beheben,vitamindmangel101.html